Eigenbetrieb Forstwirtschaft

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Tannenvoranbau
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Der Forstbetrieb hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • forsttechnische Betriebsleitung und forstlicher Revierdienst für den Zittauer Stadtwald
  • Bewirtschaftung des Zittauer Stadtwaldes
  • forstliche Dienstleistungen für Dritte auf vertraglicher Grundlage
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Informationen
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Waldpost
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Stadtwald Zittau
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Forstenstein
Forstenstein
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Der Stadtwald von Zittau umfasst eine Fläche von etwa 4.300 ha. Der Hauptbestandteil ist das Zittauer Gebirge; weitere Waldteile sind das Königsholz, das Wittgendorfer Holz, der Neuschönauer Busch, die Niedere Folge sowie der südliche Teil des Neißetals.

Entsprechend seiner räumlichen Ausdehnung und der betroffenen Naturräume ist der Stadtwald sehr stark differenziert. Der niedrigste Punkt liegt im Neißetal auf 210 m üNN; der höchste Punkt ist die Lausche mit 793 m üNN. Der Stadtwald wird vom Nadelholz dominiert: 57 % Fichte, 15 % Kiefer, 12 % Lärche gegenüber 8 % Eiche und Buche und 8 % Birke und anderes Weichlaubholz. Der Beginn der nachhaltigen Bewirtschaftung liegt mehr als 175 Jahre zurück; er wird an der ersten Forsteinrichtung durch Heinrich Cotta 1838 festgemacht.

Seit etwa dem Jahr 2000 wird angesichts der Klimaprognosen der Waldumbau aktiv und planmäßig betrieben. Die Buche, der Bergahorn und die Stieleiche sind auf dem Vormarsch; ebenso wird die Weißtanne in Zukunft wieder ihren natürlichen Anteil am Baumartenspektrum einnehmen.

Kennzeichnend für das Zittauer Gebirge sind die Sandstein-Felsformationen. Sie sind nach dem Naturschutzrecht streng geschützt und machen einen Teil der Attraktivität des Gebirges aus.

Kulturhistorisch bedeutsam sind u. a. die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche, der Berg Oybin und die Burgruine Karlsfried.

Neben der nachhaltigen Gewinnung des wertvollen Rohstoffes Holz erbringt der Stadtwald weitere wichtige Leistungen. Bezüglich der Umweltschutzfunktion können wir hier auf eine Vielzahl von Schutzgebieten in verschiedenen Schutzgebieten verweisen. So wird der Stadtwald geprägt von mehreren Natura-2000-Gebieten, 2 Naturschutzgebieten, Flächennaturdenkmalen und Landschaftsschutzgebieten. Immer mehr wird die Erholungsfunktion in Anspruch genommen. Familien verbringen hier ihren Urlaub, ebenso finden ambitionierte Sportler hier ihre Herausforderungen. Und das Zittauer Gebirge hat sich bei Wander- und Radsportverbänden als attraktiver Ort für große Wettkämpfe herumgesprochen. Grundlage all dessen ist das umfangreiche und kleinteilige Wegenetz im Stadtwald. Hohe Aufwendungen sind erforderlich, um dieses zu unterhalten und zu pflegen. Wesentlich für die Erholung sind auch die beliebten Bergbauden, z.B. auf dem Töpfer und dem Hochwald.

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Förderung: Verjüngung natürlicher Waldgesellschaften in Schutzgebieten
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Verjüngung im Schutzgebiet / Reviere Eichgraben und Jonsdorf

Mit diesem Projekt werden insgesamt 1,5 ha Wald, verteilt auf 6 verschiedenen Flächen, wieder in Kultur gebracht. Die Flächen befinden sich im Königsholz, im Wittgendorfer Holz sowie im Zittauer Gebirge (Brandberg, Kammloch, Hohlsteinweg). Es handelt sich um FFH-Gebiete (Basalt- und Phonolithkuppen der östlichen Oberlausitz,Oberes Pließnitztal und Hochlagen des Zittauer Gebirges) sowie um Vogelschutz- bzw. SPA-Gebiete. Die Baumartenwahl muss sich deshalb nach der PNV (Potentielle Natürliche Vegetation) richten. In diesen Fällen handelt es sich um Weißtanne, Bergahorn, Rotbuche, Bergulme und Schwarzerle.

Neben der Wiederaufforstung selbst gehören die Kulturpflege über den Sommer 2020 sowie die Errichtung der Wildschutzzäune mit zum Projekt.

Vormals waren diese Flächen mit Fichten-Reinbeständen bestockt; diese fielen den Orkanen aus dem Winter 2017/18 zum Opfer; oftmals in Kombination mit nachfolgender Trockenheit und Borkenkäferbefall.

Das Vorhaben wird zu 75% von der Europäischen Union gefördert.

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Förderung: Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten
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Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten / Revier Eichgraben

Mit diesem Projekt wird der Waldumbau auf insgesamt 3 ha Fläche weiter voran gebracht. Die aufzuforstenden Flächen liegen im Königsholz, im Wittgendorfer Holz sowie im Zittauer Gebirge ( Mittelweg, Biersteig, Stadtweg bei Lückendorf). Standortgemäße, der natürlichen Waldgesellschaft entsprechende Baumarten kommen in den Boden. Das sind in diesen Fällen die Weißtanne, Rotbuche, Stieleiche, Vogelkirsche sowie Elsbeere. An den Waldaußenrändern werden durch die Pflanzung von Straucharten (Hasel, Schlehe) ökologische Nischen geschaffen. Die Vorbestände aus Fichte sind den Orkanen aus dem Winter 2017/18 zum Opfer gefallen.

Neben der Aufforstung selbst gehört auch der Wildschutz (Zäune) sowie die Kulturpflege im Laufe des Jahres zu den Leistungen dieser Maßnahme.

Der Zuschuss der Europäischen Union beträgt 75%.

 

 

 

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Förderung: Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten
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Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten / Revier Jonsdorf

Mit Hilfe dieses Projekts wird der Waldumbau im Stadtwald Zittau, Revier Jonsdorf, ein weiteres Stück voran gebracht. Die 1,6 ha aufzuforstenden Flächen liegen im Raumbusch (Ebersbach), im Neuschönauer Busch sowie der Niederen Folge (südlich Großschönau) und in der Gemarkung Olbersdorf, nördlich des Weißen Steins. Hier sind Kahlflächen durch die Verkettung der Schadfaktoren Orkan-Trockenheit-Borkenkäfer entstanden. Die Vorbestände waren ausnahmslos Fichten-Reinbestände, die diesen Naturgewalten nicht standhielten.

Die Flächen werden mit Weißtanne, Rotbuche und Stieleiche aufgeforstet; die Waldränder werden mit heimischen Straucharten wie Hasel oder Pfaffenhütchen bepflanzt, um Kleinlebewesen einen passenden Biotop zu bieten.

Neben der Pflanzung selbst werden Wildschutzzäune gebaut und die Kulturpflege im Laufe des Jahres durchgeführt.

Alle Leistungen werden zu 75 % aus EU-Fördertöpfen finanziert.

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Förderung: Verjüngung Natürlicher Waldgesellschaften in Schutzgebieten
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Verjüngung im Schutzgebiet / Revier Eichgraben

Im Frühjahr 2020 werden 7 verschiedenen Teilflächen mit insgesamt 3 ha Flächenumfang aufgeforstet. Sie befinden sich am Kümmelwiesenweg (Taubengrund), am Fuchskanzelweg, am Steinigten Weg sowie am Kreuzbuchenweg. Die Flächen liegen im Vogelschutz- (SPA-)gebiet Zittauer Gebirge, weshalb sich die Baumartenwahl für die Wiederaufforstung nach der Potentiellen Natürlichen Vegetation (PNV) richtet. So werden diese Flächen mit Stieleiche, Bergahorn und Bergulme wieder in Kultur gebracht.

Bestandteil des Projektes sind neben der Aufforstung selbst auch der Schutz vor Wildverbiss durch die Errichtung von Wildschutzzäunen sowie die 2malige Kulturpflege über den Sommer.

Die Vorbestände aus Fichte fielen den Orkanen aus dem Winter 2017/18 zum Opfer.

Das gesamte Vorhaben wird zu 75 % mit EU-Mitteln gefördert.

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Förderung: Ersatzneubau der Brücke im Raumbusch
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Ersatzneubau der Brücke im Raumbusch bei Ebersbach

Die Stadt Zittau besitzt im Raumbusch bei Ebersbach rund 55 ha Wald. Der Haupterschließungsweg dieses Waldgebietes führt auf dem Zittauer grundstück über eine Brücke, die ein Alter von rund 100 Jahren erreicht hat. Die Prüfung des Bauwerks hat ergeben, dass sie sich in einem desolaten Zustand befindet und eine Reparaturwürdigkeit nicht mehr gegeben ist.

Das Vorhaben findet in einem naturschutz- sowie wasserrechtlich sensiblen Raum statt und ist daher sehr anspruchsvoll.

Über die Richtlinie Wald und Forstwirtschaft 2014 ist der grundhafte Ausbau von Holzabfuhrwegen, aber auch die Erneuerung von Brücken, die Bestandteil dieser Wege sind, förderfähig.

Ein entsprechender Antrag der Stadt Zittau wurde positiv beschieden, sodass von Juni bis August 2020 der Ersatzneubau der Brücke über das Bleichewasser mit Hilfe der Förderung in Höhe von 75 % realisiert werden kann.

Titel: 
Wildbretangebot

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