Förderungen für zwei markante Innenstadthäuser

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Stadtrat beschließt Fördermittel zur Modernisierung und Instandsetzung

Der Stadtrat der großen Kreisstadt Zittau hat in seiner Maisitzung die Förderung der Modernisierung und Instandsetzung zweier markanter und das Stadtbild prägender Innenstadthäuser beschlossen.

Das Gebäude Markt 2 an der Ecke Marktplatz und Johannisstraße stammt aus der Zeit um 1600 (Kern und Tor) und ist geprägt vom Umbau der Jahre 1843/1844 Es handelt sich um ein Wohnhaus in geschlossener Bebauung. Das Eckhaus ist mit allen Gebäudeteilen (Seitenflügel im Hof und Hinterhaus an der Johannisstraße) und mit zwei Toren zum Hof an der Johannisstraße bau- und ortsgeschichtlich, künstlerisch und städtebaulich von Bedeutung. Zentral am Markt gelegen, präsentiert sich das große 4- geschossige Gebäude linksseitig vom Rathaus mit seiner klassizistischen Fassade. Eines der Tore an der Johannisstraße stammt aus der Renaissance-Zeit. Die Stadt Zittau fördert diese Baumaßnahme aus Mitteln des Bund-Länder-Programmes „Städtebaulicher Denkmalschutz" in der Höhe der unrentierlichen Kosten nach Kostenerstattungsbetragsberechnung zum Zeitpunkt der Fertigstellung, jedoch maximal in einer Höhe von 645.000,00 €. Als Gesamtbaukosten wurden durch das beauftragte Planungsbüro 2,15 Millionen Euro ermittelt.

Das zweite nun vor einer Modernisierung und Instandsetzung stehende Gebäude ist das Haus Brunnenstraße 21. Das in der 2. Hälfte des 18. Jh. errichtete Gebäude ist ein Wohnhaus in geschlossener Bebauung. Der äußerst monumentale barocke Bau mit Mittelrisalit und Dreiecksgiebel ist mit seinen Gewölbe-decken bis ins 1. Obergeschoss und seinen vielen barocken Deckenspiegeln ein baugeschichtlich, städtebaulich und künstlerisch wichtiges Bauwerk im Historischen Stadtkern der Stadt Zittau. Auf der eher kleinen und unauffälligen Brunnenstraße gelegen, wirkt das Gebäude umso imposanter und eindrucksvoller. Das Gebäude ist in den 1990er Jahren notgesichert worden und steht seitdem leer.

Die Stadt Zittau fördert auch diese Baumaßnahme aus Mitteln des Bund-Länder- Programmes „Städtebaulicher Denkmalschutz" in der Höhe der unrentierlichen Kosten nach Kostenerstattungsbetragsberechnung zum Zeitpunkt der Fertigstellung, jedoch maximal in einer Höhe von 700.000,00 €. Als Gesamtbaukosten wurden durch das beauftragte Planungsbüro rund 1,85 Millionen Euro ermittelt.

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
01. Jun 2018

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