Klosterhofsanierung geht voran

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Umgestaltung der innenliegenden Grünanlage des Klosterhofes abgeschlossen

Innerhalb des von der Europäischen Union geförderten Projektes „Gedächtnis in der Landschaft des Dreiländerecks" stehen die Bewahrung des Kulturerbes und die Erhaltung der touristischen Attraktivität unserer gemeinsamen Grenzregion im Vordergrund. Die Rekonstruktions- und Sanierungsarbeiten im Klosterhof des ehemaligen Franziskanerklosters in Zittau begannen im Mai 2017. Der Ersatzneubau der Balustrade an der Nordseite der Klosterkirche, welche den Besuchern des Heffterbaus als zweiter Rettungsweg dient, erfolgte bereits im vergangenen Jahr.

Mit der nun abgeschlossenen Neugestaltung der historischen Grünanlage des Klosterhofes soll dieser wieder als geschlossenes Gesamtensemble erlebbar sein. Die historisch belegte großzügige Rasenfläche wurde optisch weitestgehend wieder hergestellt. Die neuen Wegebeziehungen ermöglichen für die Besucher eine sichere und gezielte Bewegung auf der Anlage. Der Verbindungsweg vom Außeneingang, entlang der Grüfte 18 - 20 und weiterführend als Verbindung zwischen Museum und Klosterkirche wurde mit Kleinpflaster Granit befestigt. Ein Rundweg aus Schotterrasen führt an den Grüften 1 - 13 entlang. Kleine Platzflächen vor den Eingängen des Klosters sowie des Heffterbaus sollen als Treffpunkt fungieren. Einige alte Gehölze sowie die bisherige Pflanzfläche in Gruft 8 wurden gerodet und neue Pflanzungen vorgenommen.

In die Gestaltung der Grünanlage wurden rund 75.000 € investiert.

Zum Tag des offenen Denkmals am 09.09.2018 ist es Besuchern erstmals möglich, den sanierten Klosterhof zu besichtigen, allerdings mit der Einschränkung, dass die junge Rasenfläche nicht betreten werden darf. Voraussichtlich ab Oktober können die Besucher den Klosterhof wieder regulär in Augenschein nehmen.

Die Baumaßnahmen im Klosterhof werden aus dem aus dem Kooperationsprogramm Freistaat Sachsen – Tschechische Republik 2014 – 2020 gefördert.

Weiterführende Informationen zur Baumaßnahme

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
22. Aug 2018

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