Kleinunternehmen profitieren von EFRE Förderung

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SAB informiert sich vor Ort über umgesetzte Projekte

Am Mittwoch, dem 29. August 2018 fand in Zittau eine Beratung zum Stand der EFRE-Einzelprojekte statt, zu der Jana Lenz, die für Zittau zuständige Beraterin der Sächsischen Aufbaubank (SAB), sich vom Fortschritt der Projekte überzeugen konnte. Im Mittelpunkt der Beratungen standen vor allem die Projekte zur Umsetzung der CO2-Einsparung und der Förderung von Kleinunternehmen. So werden in Zittau derzeit die Erneuerung der Stadtbeleuchtung im EFRE-Gebiet und der Bau eines umweltfreundlichen Blockheizkraftwerkes (BHKW) in der Rosenstraße vorangetrieben. Im Zuge der Kleinunternehmerförderung konnten bereits zahlreiche Projekteanträge von Kleinunternehmen entgegengenommen werden. Die Beratung der Antragsteller und die Koordination dazu werden durch Frau Heymann vom Amt für Wirtschaft, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen.

O-Ton Gloria Heymann, Leiterin des Amts für Wirtschaft, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit:
„Wir freuen uns sehr, dass die Zittauer Kleinunternehmen so rege von der EFRE-Förderung Gebrauch machen. Das Geld stammt zu 80 % von der Europäischen Union und zu 20 % aus dem Haushalt der Stadt Zittau. Die Förderung soll dazu beitragen, dass Unternehmen in Zittau sich gut weiter entwickeln können und auch in Zukunft die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen und natürlich Arbeitsplätze in der Stadt sichern können. Es können noch Anträge für 2018 eingereicht werden. Momentan sind noch Mittel vorhanden. Die KU-Förderung läuft bis zum Jahr 2021."

Im Zuge des Termins wurde auch ein bereits umgesetztes Projekt der KU-Förderung vorgestellt. Vor Ort konnten sich Vertreter der Stadt, der ZSG und der SAB im neu gestalteten Geschäft „Blumen am Rathaus" über die erfolgreiche Projektumsetzung informieren.

O-Ton Inhaber Thomas Krusekopf:
„Die Förderung der kleinen Unternehmen in Zittau durch EU und Stadt ist ein Segen. Gerade die kleinen Unternehmen wirtschaften für die Menschen in Zittau. Die Förderung hilft, dass die Innenstadtangebote noch attraktiver werden und die Firmen und Geschäfte langfristig konkurrenzfähig bleiben. Nur so kann deren Fortbestand langfristig gesichert werden."

Hintergrund: Das europäische Förderprogramm EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) fördert einen großen Teil des Stadtgebietes von Zittau. Das EFRE-Gebiet „Zittau-Mitte" umfasst weite Teile der historischen Innenstadt und reicht im Norden bis zum Bahnhof Zittau. Auch Bereiche südlich der Mandau bis zur westlichen Stadtgrenze sind inbegriffen. Die Gebietsförderung ist in viele verschiedene Einzelprojekte untersetzt, die das EFRE-Gebiet „Zittau-Mitte" insgesamt voranbringen sollen.

Inhalte der EFRE-Förderung sind im Wesentlichen die CO2-Einsparung durch Energieeffizienzmaßnahmen und Projekte zur Armutsbekämpfung. Die aufwendige Vorbereitung der EFRE-Einzelprojekte wird durch das Bauamt sowie das Amt für Wirtschaft, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Zittau, die Stadtwerke Zittau GmbH (SW Zittau) sowie die Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft (ZSG) geleistet, die für die Programmbegleitung verantwortlich ist. Hand in Hand setzen die Akteure der Stadt und der städtischen Gesellschaften die notwendigen Schritte in Abstimmung mit der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in die Spur. Hierfür sind umfangreiche Unterlagen zu erstellen und bei der SAB einzureichen.

Informationen zu KU-Förderung hält das Amt für Wirtschaft, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit (Gloria Heymann, Tel. 03583 / 752 166 – wirtschaftsfoerderung@zittau.de) bereit.

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
30. Aug 2018

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