Förderung über den Europäischen Sozialfond

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Vorhaben „Stadtgebietsplaner“ und „Drehpunkt“
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Die Stadtverwaltung Zittau erhält für das Vorhaben „Stadtgebietsplaner“ und für das Vorhaben „Drehpunkt“ im Zeitraum September 2018 bis August 2020 eine Förderung über den Europäischen Sozialfond.

Das Kernziel des Vorhabens „Stadtgebietsplaner“ ist die kontinuierlich Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den Prozessen der Stadtentwicklung unter dem Aspekt der Kinder- und Jugendfreundlichkeit. Zur Erreichung des Grobziels ist es erforderlich auf mehreren Ebenen zu arbeiten. Die erste Ebene ist die der Kinder und Jugendlichen. Diese lernen eigene Ideen zu entwickeln, auf Machbarkeit zu prüfen, sie umzusetzen und dabei in aktive Auseinandersetzung mit Verwaltung und Kommunalpolitik zu gehen.

Es wird angestrebt, innerhalb des Förderzeitraums die Bildung einer Beteiligungsgruppe „Kinder- und Jugendfreundliches Stadtgebiet“ anzuschieben. Diese verfolgt das Ziel, mit Vertretern unterschiedlicher städtischer Dienststellen, Kindern/Jugendlichen und der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft kinderfreundliche Empfehlungen für die Verwaltungsführung und Stadtplanung zu erarbeiten sowie Themen und Probleme des Kinder- und Jugendbereiches, die querschnittlich viele verschiedene Ämter betreffen, am Runden Tisch zu lösen. Diese Arbeitsgruppe sollte regelmäßig oder aus aktuellen Anlässen tagen. Damit die Arbeit der Beteiligungsgruppe erfolgreich sein kann, ist es notwendig auf der Ebene der Verwaltung die Grundlagen zu schaffen. Das heißt die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Zittau, die Stadträte und Mitglieder von Ausschüssen müssen für das Thema sensibilisiert werden und Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Prozess und den Ergebnissen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erhalten. Weiterhin müssen Strukturen in der Stadtverwaltung Zittau geschaffen werden, die eine Beteiligung möglich machen. Und die dritte Ebene ist die der BewohnerInnen im ESF-Gebiet, welche ebenfalls auf niederschwellige Art und Weise für das Thema sensibilisiert werden müssen.

Bei der Umgestaltung und Neugestaltung von Flächen im EFRE-Gebiet, z.B. Paradiesgarten als Platz der Ruhe und Ausgeglichenheit für Jung und Alt, können die Kinder sich aktiv an der Planung beteiligen und ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen einbringen. Somit werden Potenziale und Ressourcen des Stadtgebiets genutzt, attraktiv gestaltet und belebt.

Mit dem Vorhaben „Drehpunkt“ wird eine Kontaktstelle für Institutionen, BewohnerInnen, Vereine, Unternehmen und andere Initiativen des ESF-Gebietes geschaffen. Es wird das Ziel verfolgt selbstragende, nachhaltige Strukturen für eine kontinuierliche Aktivierung des ESF-Gebiets und die Förderung der Beteiligung im Lebensraum zu initiieren. Für die Erreichung des Ziels sind folgende Teilziele erforderlich. Neben der Schaffung von tragfähigen Strukturen sind die Förderung der Vernetzung, die Erschließung von Potenzialen der Beteiligten und die Bündelung der Ressourcen von großer Bedeutung. Dies soll durch gemeinsame Interaktion, Kommunikation und Transparenz in der Arbeit miteinander erreicht werden. Kleine Veranstaltungen im ESF-Gebiet tragen zusätzlich zur Aktivierung des Stadtgebietslebens und zur Erhöhung der Attraktivität bei. Die Unterstützung der Eigeninitiativen der BewohnerInnen und das Verbinden von öffentlichem und privatem Handeln soll unter anderem durch die niederschwellige, gut erreichbare Anlaufstelle für die BewohnerInnen des ESF-Gebiets gewährleistet werden.

Im Kern geht es um die Unterstützung der vorhandenen Einrichtungen der sozialen Infrastruktur, einer komplexen Kompetenzvernetzung der Träger und der Schaffung von familiengerechter Infrastruktur durch Beteiligung.

Aus terminlichen Gründen vorerst eingestellt!

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