Zittau nimmt gemeinsam mit weiteren Kommunen Stellung zum Nahverkehrsplan des ZVON

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Mit dem 3.März endete die Auslegungsfrist des Entwurfs des Nahverkehrsplans des ZVON. Aus diesem Anlass haben sich zahlreiche Kommunen und Interessensvertreter auf eine gemeinsame Stellungnahme geeinigt. Unterzeichner sind die Bürgermeister/-innen von Seifhennersdorf, Mittelherwigsdorf, Olbersdorf, Oderwitz, Ebersbach- Neugersdorf, Ostritz, Herrnhut, Kottmar, Jonsdorf, Neusalza-Spremberg, Oppach sowie Zittau. Weiterhin unterstützen der Allgemeine Unternehmerverband Zittau und Umgebung e.V., die IHK-Geschäftsstelle Zittau, die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz- Zittau GmbH, die Hochschule Zittau/Görlitz und das Internationale Hochschulinstitut Zittau der TU Dresden die Forderungen der Kommunalvertreter/-innen.

Auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Zenker und der Landtagsabgeordneten Franziska Schubert (B’90/GRÜNE) wurden die gemeinsamen Forderungen abgestimmt, unterstützt vom Bautzner Kreistagsabgeordneten Dr. Markus Helbig, der diesen Prozess auch im eigenen Landkreis moderiert hat. Oberbürgermeister Zenker dazu: „Es ist ein Erfolg, dass hier die Region mit einer Stimme spricht. Wir bestehen darauf, dass unser Landkreis jede erdenkliche Infrastruktur braucht, damit Menschen zu uns kommen können. Dabei ist es wichtig, dass der Süden der Oberlausitz seine Verbindungen in die Kreis-, die Landes- und die Bundeshauptstadt oder in die Nachbarländer behält oder gar stärkt.“ Schon um Angebote der Kultur, des Gesundheitswesen oder diverser Behörden zu besuchen, müssten die Einwohner schnell und direkt mit dem SPNV fahren können.

Die Gemeinde Großschönau hat zudem eine eigene Stellungnahme erarbeitet, in der sie weitergehende Forderungen aus Großschönauer Sicht aufführt, sich aber inhaltlich hinter die Forderungen der anderen Kommunen stellt. 

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressesprecher
05. Mär 2017

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