Kommunales Impfzentrum versorgt 400 Seniorinnen und Senioren

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Ein schnelles Vorankommen bei der Impftätigkeit wird uns allen helfen, die Pandemie beherrschbar zu machen, das steht außer Frage. Gerade für die am schwersten von Covid-Erkrankungen betroffene Altersgruppe der über 80-jährigen stellt jedoch schon die Anmeldung zur Impfung eine hohe Hürde dar. 

Hier setzt das temporäre kommunale Impfzentrum der Stadt Zittau an. Seit Anfang März konnten sich Personen der Priorisierungsstufe 1, also Zittauerinnen und Zittauer Ü80, telefonisch bei der Stadtverwaltung für die Vergabe eines Impftermins registrieren lassen und so leicht und ohne Buchungssysteme oder Online-Registrierungen eine Impfung anfragen. Am 16. und 17. April werden nun die so registrierten 400 Personen ihre erste Impfung erhalten. Dafür wird eigens die untere Etage der Mensa der Hochschule Zittau/Görlitz in der Hochwaldstraße hergerichtet. 

„Es wird Zeit, dass wir eine weitgehende Durchimpfung erreichen,“ so Oberbürgermeister Thomas Zenker. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass endlich auch die Hausarztpraxen impfen können. Als Stadt tragen wir dazu bei, dass es schneller geht und besonders die erreicht werden, denen es schwer fällt nach Löbau zu fahren. Sehr gern ermöglichen wir auch eine weitere Terminfolge.“

Die Stadtverwaltung Zittau dankt dem Sozialdezernat des Landkreis Görlitz für die Möglichkeit zum lokalen  Impfzentrum, dem Studentenwerk Dresden, das schnell und unbürokratisch die Nutzung des Mensagebäudes ermöglichte und den zahlreichen Freiwilligen aus der Bürgerschaft, die in den vergangenen Wochen ihre Hilfe für das temporäre Impfzentrum angeboten haben.

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressesprecher
07. Apr 2021

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