Finanzierungsvereinbarung zur Brücke am Dreiländerpunkt unterzeichnet

Entwurf der Brücke am Dreiländereck
Entwurf der Brücke am Dreiländereck
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Am 13.04.2017 haben in Breslau Leszek Loch, Direktor des Niederschlesischen Verkehr- und Eisenbahndienstes in Breslau, Josef Horinka, Bürgermeister von Hradek nad Nisou und Zittaus Oberbürgermeister Zenker die Finanzierungsvereinbarung der Eigenanteile zum Projekt für die Brücke am Dreiländerpunkt Tschechien, Polen und Deutschland im Beisein des Marschalls der Woiwodschaft Niederschlesien unterzeichnet. Damit haben sich die Partner auch auf die weitere Terminplanung verständigt und wollen bis zum Oktober 2017 einen gemeinsamen Antrag beim EU-Programm „INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020“ zum Projekt der Dreiländerbrücke und damit verbundener touristischer Infrastruktur einreichen. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir es durch die gute Zusammenarbeit im Kleinen Dreieck geschafft haben, dass Projekt so weit voranzutreiben.“ kommentiert Oberbürgermeister Zenker die Unterzeichnung. Die Partner gehen nach Beratungsgesprächen mit dem Technischen Sekretariat des Programms „INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020“ davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer Förderung sehr hoch ist.

Vor der Unterzeichnung stellte der Direktor des Niederschlesischen Verkehr- und Eisenbahndienstes (DSDIK) in Breslau, Leszek Loch, technische Details zur Brücke vor. Die derzeitigen Planungen werden auf Basis des tschechischen Entwurfs von 2015 fortgesetzt und sehen eine vier Meter breite Brücke mit einem Mittelplateau von 7 Metern Durchmesser vor.

Das Projekt zwischen den drei Nachbarländern gewinnt an Fahrt, seitdem die Bürgermeister des Kleinen Dreiecks mit Hilfe von Hejtmann Martin Půta, den Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Cezary Przybylski, für die Dreiländerbrücke gewinnen konnten. Oberbürgermeister Zenker ist für dieses Engagement dankbar: „Wir sind sehr froh, dass wir mit dem DSDIK einen sehr professionellen und schlagkräftigen Partner für die konkrete Projektumsetzung gewinnen konnten. Das haben wir besonders dem Umstand zu verdanken, dass der Marschall sich mit voller Überzeugung der Sache angenommen hat.“ Zudem haben die angrenzenden drei Landkreise dem Städtebund Kleines Dreieck finanzielle und politische Unterstützung zugesagt.

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
13. Apr 2017

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