Zittau unterstreicht Partnerschaft mit Pistoia

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Erfolgreiche Bürgerreise brachte die Menschen einander näher

Städtepartnerschaften nützen den Menschen nur, wenn sie lebendig gehalten werden. Mit verschiedenen gemeinsamen Aktionen sollen die unterschiedlichen Kulturen kennengelernt und in der jeweiligen anderen Stadt wiedergespiegelt werden. Mit der italienischen Stadt Pistoia konnte die Zusammenarbeit jüngst vertieft werden. Durch die in diesem Jahr erstmalig stattgefundene Bürgerreise, an welcher 33 Zittauer Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, konnten Besucher die toskanische Stadt kennenlernen.
Oberbürgermeister Thomas Zenker und die Reisegruppe aus Zittau wurden herzlich von der stellvertretenden italienischen Bürgermeisterin Tina Nuti in Empfang genommen. Der Oberbürgermeister eröffnete anschließend die Via-Sacra-Ausstellung mit einer Kopie des Kleinen Zittauer Fastentuchs als Highlight im Baptisterium San Giovanni.

Ein ebenfalls starkes verbindendes Element der Städtepartnerschaft zwischen der italienischen und der deutschen Stadt ist ein seit drei Jahren immer wiederkehrendes Sprachpraktikum, bei welchem die Jugendlichen vom ITCS Filippo Pacini Gymnasium der Partnerstadt Zittau sowohl das Christian-Weise-Gymnasium besuchen, als auch praktisch tätig werden. Neben der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, die den Austausch auch finanziell unterstützt, als Arbeitsstelle, bieten auch die Städtischen Museen Zittau die Möglichkeit zur Vorbereitung einer Ausstellung. In der Freizeit haben die Jugendlichen die Möglichkeit das Dreiländereck, aber auch die Landeshauptstadt Dresden zu erkunden.
Für die kommenden Jahre ist neben dem Sprachpraktikum auch ein Schüleraustausch zwischen dem italienischen und dem deutschen Gymnasium geplant. Erste Gespräche für eine Realisierung im Jahr 2018 laufen bereits zwischen beiden Schulen.
Zur Jahreshälfte kann konstatiert werden, dass die Zusammenarbeit zwischen Zittau und Pistoia weiter ausgebaut wurde. Nicht nur die beiden genannten Programmpunkte sind Teil eines regen Austauschs, sondern auch die Teilnahme der italienischen Partner am Zittauer Spectaculum oder eine Ausstellung von Kunstwerken des Künstlers Paolo Tesi. Dabei erfolgte ein Besuch einer italienischen Delegation in Zittau, welche die Ausstellung feierlich mit eröffnete.

Zudem hat die Stadt Zittau gemeinsam mit dem Künstler einen Malwettbewerb für Schüler der Klassen 3 und 4 ausgerufen, bei dem Kunstwerke mit einer Geschichte von „Pinnocchio“ entstehen sollten. Eine Jury unter dem Künstler wählte die besten Bilder aus und prämierte diese anschließend. Den ersten Platz erreichten in diesem Jahr 5 Kinder der Klasse 3b der Wilhelm-Busch-Grundschule Zittau, welche in der Gemeinschaft ein Bild gemalt hatten. Durch den Schirmherrn der Veranstaltung, die bekannte Jorio-Vivarelli-Stiftung, wurde diese Prämierung durch eine Fahrt in die italienische Partnerstadt vervollständigt. Die Klasse durfte vor Ort nicht nur die schöne toskanische Stadt besichtigen, sondern auch den Pinocchio-Park in Collodi besuchen.

Weitere Informationen erhalten Sie von
Michaela Janyska,
Managerin für Internationale Zusammenarbeit der Stadtverwaltung Zittau
Mail: m.janyska@zittau.de
Tel.: 03583/ 752-171

 

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
21. Jun 2017

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