Museum für Naturkunde „Dr. Curt Heinke“

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Gips aus Eisleben
Gips aus Eisleben
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Das Museum widmet sich den wichtigsten Daten und Fakten der Naturkunde des Zittauer Landes. Benannt ist das Museum nach dem Naturforscher und Gymnasiallehrer Dr. Curt Heinke (1890–1934), der in der Region und auf Reisen eine bedeutende Sammlung zusammengetragen hat. Sie wird in der Ausstellung ergänzt durch Leihgaben von Mitgliedern der „Freunde der Geologie und Mineralogie Zittau e.V.“.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die geologische Geschichte des Zittauer Gebirges. Zudem veranschaulicht ein Landschaftsmodell der ehemaligen Tagebaugrube Olbersdorf die Bergbaugeschichte im Dreiländereck und die räumlichen Dimensionen des Förderaumes.

Das Museum wurde bereits 1923 vom Namensgeber im Gebäude des Johanneums gegründet und durchlebte seither eine bewegte Vergangenheit. In einer Ausstellung im Korridor und in zwei angrenzenden Sälen wurden die Sammlungsstücke in Pult- und Standvitrinen präsentiert.

In den 1960er Jahren musste die Ausstellung aufgelöst werden. Zwischenzeitlich befand sich die Sammlung in der ehemaligen Ingenieurhochschule „Dr. Robert Mayer“ (heute Hochschule Zittau/Görlitz) und kam dann an das damalige Kreis- und Heimatmuseum Zittau. 1976 erfolgte die Neueinrichtung als „Museum für Geologie der Südostoberlausitz“ im eigens dafür umgebauten Exnerschen Haus am heutigen Standort. Seither erneuerten die Vereinsmitglieder die Ausstellung mehrfach. Eine größere Erweiterung geschah in Vorbereitung der 1. Sächsischen Landesgartenschau in Zittau/Olbersdorf 1999 mit dem Modell des früheren Tagebaus in Olbersdorf. Das Museum erhielt den neuen Namen „Museum für Naturkunde des Zittauer Landes -  Dr. Curt Heinke“.

Aus technischen Gründen ist das Haus leider bis auf Weiteres geschlossen.

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