Tag der Besinnung 2017

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Zittau gedenkt der Opfer der Novemberpogrome von 1938 und erinnert an den Fall der Berliner Mauer 1989

Der 9. November ist in Freud und Leid ein besonderer Tag für Deutschland. Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 ist gleichzeitig Jahrestag des Falles der Berliner Mauer – eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Deutschen fällt auf den gleichen Tag wie 51 Jahre später einer der glücklichsten und hoffnungsvollsten Tage der Menschen unseres Landes.
In Zittau wird der Tag als „Tag der Besinnung zur Demokratie und zur Friedfertigkeit“ begangen. Nach der traditionellen ökumenischen Andacht in der Marienkirche legt Oberbürgermeister Thomas Zenker am ehemaligen Standort der Zittauer Synagoge in der Lessingstraße einen Kranz nieder.
Im Anschluss spricht gemäß der Tradition dieses besonderen Tages in Zittau ein Mitglied des Stadtrates der Stadt Zittau ein Grußwort. In diesem Jahr kommt das Grußwort von Jens Hentschel-Thöricht von der Fraktion Die Linke.
Beginn der Andacht ist 18 Uhr, direkt im Anschluss (gegen 18.30 Uhr) beginnt die Kranzniederlegung.
Um 19:30 Uhr endet der Tag im Café Jolesch mit einem Vortrag des Historikers Daniel Ristau zu den Novemberpogromen 1938 in Sachsen mit anschließender Gesprächsrunde.

Ablaufplan:

  • 18.00 Uhr Ökumenische Andacht in der Marienkirche (ev.-luth./ev.-meth./röm.-kath. Kirchgemeinden)
  • 18.30 Uhr Gedenken an der Gedenktafel, Rede mit Kranzniederlegung - Lessingstraße (Stadtrat/Stadtverwaltung)
  • 19.30 Uhr Vortrag und Gespräch „Nachmittags hörte man 2 Detonationen.“ Die Novemberpogrome 1938 in Sachsen. Eine Veranstaltung der NETZWERKSTATT der Hillerschen Villa mit dem Historiker Daniel Ristau, M.A. aus Dresden. Café Jolesch, Klienebergerplatz 1 (Hillersche Villa)
Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
08. Nov 2017

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