Sonderausstellungen

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entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft (23.2.-18.10.)
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VERLÄNGERT BIS 18.10.2020

Die Ausstellung bei Oberlausitz TV  auf Youtube

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Angebote für Schulklassen

Ab dem 23.2. widmen sich die Städtischen Museen dem Thema „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ in einer Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster.

Das Projekt „entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ wird gefördert im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Die Folgen von Flucht und Vertreibung prägten unsere Region seit der Frühen Neuzeit bis zum heutigen Tag in besonderer Weise. Stets stellten sie die Gesellschaft vor Herausforderungen. Der Blick auf die Ankommenden – egal welcher Nationalität, Religion oder räumlicher Distanz zum Herkunftsort – war dabei nie nur positiv oder nur negativ, dafür immer geprägt von dem Gefühl einer Ausnahmesituation.
Die Ausstellung nähert sich verschiedenen Aspekten dieser Thematik und betrachtet drei Zeiträume, die für die Stadt Zittau, ihre Umgebung und die polnischen Nachbargebiete bedeutsam waren, genauer: Im 17. Jahrhundert suchten evangelische Glaubensflüchtlinge aus Böhmen in der Region Zuflucht. Sie brachten neues Wissen, das eine Grundlage für den kulturellen Aufschwung der Stadt Zittau und seines Umlandes im 18. Jahrhundert bildete. 1945 wurden in Folge des Zweiten Weltkrieges Millionen von Menschen zu Vertriebenen. Östlich und westlich der Neiße, die von nun an eine neue Grenze bildete, waren Polen und Deutsche gezwungen, ihr Leben unter schwierigsten Umständen neu zu ordnen und ein Ankommen zu versuchen. In den letzten Jahren kamen wieder Geflüchtete in die Region – diesmal aus Afghanistan, Syrien, der Ukraine oder aus Venezuela.

Die Ausstellung will durch die Nebeneinanderstellung dieser historischen Zeitabschnitte Anstöße geben, gefestigte Bilder zu hinterfragen. Individuelle Stimmen werden hörbar, Gesichter hinter Schicksalen sichtbar. Das Projekt entKOMMEN setzt dabei Impulse, Wurzeln und Einflüsse auf das Werden der heutigen Lebensrealität in unserer Region zu erkennen.

Die Ausstellung begleiten Führungen in deutsch und polnisch, Lesungen, Vorträge, Exkursionen, Filmvorführungen, Gesprächsrunden, Zeitzeugengespräche, Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Workshops und museumspädagogische Angebote für Schulklassen.
Das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau inszeniert „Endland“, eine Dystopie nach dem Roman von Martin Schäuble auf der Studiobühne des Zittauer Theaters (Premiere am am 14.3., 19.30 Uhr)

„entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft“ ist ein Projekt der Städtischen Museen Zittau und der Hillerschen Villa -Soziokultur im Dreiländerreck mit weiteren Partnern und Unterstützern:

Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, Freiraum Zittau e.V., Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Zittau e.V., Christian-Weise-Gymnasium Zittau, Christian-Weise-Bibliothek,  Volkshochschule Dreiländereck, Museum Dittelsdorf, Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, Bractwo ziemi bogatyńskiej (Bruderschaft des Bogatynia-Landes), Koło Związku Sybiraków (Verband der Sibirier, Bogatynia), Ryszard Zawadzki, Szkolne Muzeum Regionalne w Działoszynie, Mirosław Drewniacki, Leiter der Abteilung für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Stadtmarketing Bogatynia.

Die Ausstellung wird am 22.2., 15 Uhr im Bürgerssaal des Zittauer Rathauses eröffnet.

DAS VERANSTALTUNGSPROGRAMM WIRD KOMPLETT ÜBERARBEITTET. 
Für ausgefallene Veranstaltungen werden Ersatztermine geplant.

FÜHRUNGEN (DEUTSCH)

Sonntag, 23.2., 15 Uhr
Donnerstag, 27.2., 11 Uhr
Samstag, 29.2., 15 Uhr
Samstag, 7.3., 15 Uhr
Freitag, 20.3., 16 Uhr abgesagt
Mittwoch, 25.3., 10 Uhr abgesagt
Mittwoch, 22.4., 10 Uhr abgesagt
Samstag, 2.5., 15 Uhr abgesagt
Freitag, 8.5., 15 Uhr abgesagt
Samstag, 16.5., 15 Uhr abgesagt
Montag, 1.6., 15 Uhr abgesagt
Mittwoch, 3.6., 10 Uhr abgesagt
Sonntag, 14.6., 11 Uhr abgesagt
Sonntag, 21.6., 15 Uhr abgesagt

FÜHRUNGEN (POLNISCH)

Sonntag, 15.3., 15 Uhr abgesagt
Dienstag, 14.4., 11 Uhr abgesagt

FÜHRUNG

Auf Schritt und Tritt. Auf den Spuren böhmischer Glaubensflüchtlinge im Zittauer Museum
Sonntag, 22.3., 15 Uhr abgesagt

FAMILIENFÜHRUNGEN

Mit der Heimat im Koffer
Sonntag, 29.3., 15 Uhr abgesagt
Dienstag, 14.4., 15 Uhr abgesagt

VORTRÄGE

Mittwoch, 11.3., 17 Uhr
„Ich zog durch ein finsteres Tal.“Exulanten in der südlichen Oberlausitz zwischen Willkommen und Ablehnung
Dr. Lars-Arne Dannenberg
Veranstaltungsraum der Christian-Weise-Bibliothek, Salzhaus,3. Obergeschoss

Mittwoch, 18.3., 17.30 Uhr abgesagt
Von Königshain zu Działoszyn. Die Geschichte eines oberlausitzischen Dorfes
Ryszard Zawadzki
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster

Mittwoch, 8.4., 18.30 Uhr abgesagt
Von Syrien nach Sachsen – Ein Zeitzeugenbericht über Revolution, politische Verfolgung und Fluchtgründe in Syrien
Adopt a RevolutionRaum 4.02, Salzhaus, 4. Obergeschoss

Dienstag, 5.5., 17 Uhr abgesagt
“nausgetriebm”. Der 21. Juni 1945 und die Vertreibung im Zittauer Zipfel
Dr. Lars-Arne Dannenberg
Veranstaltungsraum der Christian-Weise-Bibliothek, Salzhaus,3. Obergeschoss

Mittwoch, 13.5., 17 Uhr abgesagt
Aus Ost- nach Westpolen. Repatriierung der Kresy-Vertriebenen und Sibirien-Rückkehrer
Bartholomäus Nowak
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster

Mittwoch, 27.5., 17 Uhr abgesagt
Migration als Prozess: Aktuelle feministische Perspektiven und ein Weckruf über Deportation heutzutage
Liviana Bath, Carolina Roraima
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster

Mittwoch, 10.6., 18 Uhr abgesagt
Frauen als Vertreibungsopfer. Traumatisierung und Neuanfang in unserer Region nach 1945
Uwe Lammel
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster

LESUNGEN

Mittwoch, 22.4., 19 Uhr abgesagt
Krieg und Vertreibung - Kinder, EnkelInnen und deren Erbe
Sabine Bode
Veranstaltungsraum der Christian-Weise-Bibliothek, Salzhaus,3. Obergeschoss

Mittwoch, 29.4., 18 Uhr abgesagt
“Vertrieben”. Geschichten über Ungarn-Deutsche
Monika Hahnspach
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Franziskanerkloster

GESPRÄCHSRUNDEN

Sonntag, 19.4., 15 Uhr abgesagt
AusstellungsmacherInnen im Dialog mit ZeitzeugInnen
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster

Sonntag, 10.5, 15 Uhr abgesagt
Die zweite Generation. Erinnerungen leben fort
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster

LEBENDIGE BIBLIOTHEK

Samstag, 1.5., 11–18 Uhr abgesagt
Heimat finden - Heimat machen?
Weinaupark Zittau

RUNDGÄNGE

Sonntag, 14.6., 15 Uhr
Umwälzung eines Dorfes. Dittelsdorf zur Exulantenzeit
Ortsführung und Museumsbesichtigungmit Wieland Menzel und Peter Knüvener
Treff: Museum Dittelsdorf, Hirschfelder Straße 31

Samstag, 25.4., 15 Uhr abgesagt
Samstag, 9.5., 15 Uhr abgesagt
Sentimentale Reise. Bogatynia/Reichenau
Projektpartner: Stadt und Gemeinde Bogatynia
Treff: Aleja Żytawska 17, Restaurant „Dom Zegarmistrza“(„Beim Uhrmacher“)

KUNSTAKTION IM ÖFFENTLICHEN RAUM

4.5.–17.5. abgesagt
Mauerbau
Georg Genoux und Anastasia Tarkhanova
Marktplatz Zittau

GESCHICHTSWERKSTATT

Ein Rundgang durch die Ausstellung hat dir nicht gereicht? Du möchtest tiefer eintauchen in Themen und Epochen, Schicksale und Fakten? Dann melde dich bis zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn an! Treff ist im Museum.
Donnerstag, 23.4., 16–17.30 Uhr abgesagt
Spurensuche durch drei Zeiten

Donnerstag, 7.5., 16–17.30 Uhr abgesagt
Schreibwerkstatt: Auf der Flucht und danach. Ein literarischer Selbstversuch

Donnerstag, 28.5., 16–17.30 Uhr abgesagt
Gespräch mit ZeitzeugInnen

KINO

Dienstag, 31.3., 19.30 Uhr abgesagt
Unvergessene Geschichte (Dokumentarfilm 2017, DE/PL)im Anschluss Diskussion mit FilmemacherInnen
Kronenkino Zittau

Dienstag, 21.4., 19.30 Uhr abgesagt
Schlesiens Wilder Westen (Dokumentarfilm 2002,OF DE/PL mit deutschen Untertiteln)Kronenkino Zittau

 

Änderungen vorbehalten
Informationen und Anmeldung unter museum@zittau.de und 03583-554790

Accordion: 
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Titel: 
2020
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28.9.-12.1.2020
Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz
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13.11.2019-12.1.2020
Hundert Jahre letzte Straßenbahn
Postkarte

23.2.-21.6.
NEU: 23.2.-18.10.
entKOMMEN. Das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft
Projektfolder | Projektplakat
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17.5.–1.11.
Der Maler Fritz Haselbach aus Reichenau/Bogatynia
Eine Kabinettausstellung des Zittauer Geschichts- und Museumsvereins e.V.
Postkarte

VERSCHOBEN AUF 2021
10.7.– .11.
Grafik der DDR. Meisterwerke aus der Sammlung Nowoisky

26.9.
Eröffnung der Dauerausstellung zur Zittauer Rüstkammer

27.11.2020–11.4.2021
Natur im Portrait. Rudolf Schramm–Zittau und die Tiermalerei

Änderungen vorbehalten

Titel: 
2019 - Archiv
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6.10.2018-2.3.2019
Tief verwurzelt. Der Zittauer Stadtwald
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1.2.-31.3.2019
Salvador Dalí. Grafische Traumwelten
Gemeinsam mit dem Kulturhistorischen Museum Görlitz
Folder | Plakat

Dalí wird Schmuck mit Baldauf Schmuckdesign Zittau.

Ein Blick in die Ausstellung gewähr(t)en Ihnen:

Oberlausitz TV auf Youtube
MDR Sachsen
MDR Radio Sachsen

České zpravodajství
liberecky.denik.cz/
www.idnes.cz

6.3.-10.6.2019
Baselitz im Dialog mit den Zittauer Fastentüchern
Postkarte VS | Postkarte Rückseite

Baselitz im RBB

13.4.-25.8.2019
Grenzraum knüpft Verbindungen. Künstler erkunden das Dreiländereck
Plakat
Ein tschechicher Blick auf das Pleinair, die Ausstellung und die Zittauer Kulturhauptstadtbewerbung:
http://www.tydenvlk.cz/zblizka/regionalni-um/zitava-zahajila-vystavou-utok-na-titul-evropske-hlavni-mesto-kultury-2025

19.5.-25.8.2019
Unvollendete Meisterschaft. Der Zittauer Maler Hans Kramer
Postkarte

14.6.-25.8.2019
Von Kolanüssen und Spanischen Fliegen. 500 Jahre Stadtapotheke Zittau
Folder | Plakat

28.9.-12.1.2020
Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz
Folder | Folder CZ | Plakat
Exposé

Blick in die Ausstellung auf Youtube

Schülerprojekt "Romantik nach Noten" auf Youtube in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Dreiländereck

13.11.2019-12.1.2020
Hundert Jahre letzte Straßenbahn
Postkarte

Titel: 
2018 - Archiv
Accordion Inhalt: 
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6.10.2018-2.3.2019
Tief verwurzelt. Der Zittauer Stadtwald
Folder | Plakat

24.10.2018 - 20.1.2019
Max Langer (1897-1985) – ein Oberlausitzer Maler
Eine Kabinettausstellung des Zittauer Geschichts- und Museumsvereins e.V. in Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Zittau mit in Privatbesitz befindlichen Arbeiten vom im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst im Foyer“ (dieses Mal im Kreuzgang des ehemaligen Franziskanerklosters)

Postkarte

26.5. - 2.9.2018
Siegfried Schreiber (1928-1988). Bildhauer – Maler – Sportler
Gemeinsam mit Familie Schreiber und dem Oberlausitzer Kunstverein e.V.
Folder | Plakat

26.5.-2.9.2018
Jorio Vivarelli - der Medailleur
Postkarte

17.2. - 22.4.2018
STADT. PARK. RING.
Bilder von Karl Wolfgang Weber und die Zittauer Parkanlagen

Folder | Plakat

 

„Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit“ Seelenbretter – ein Totengedenken anderer Art auf dem Zittauer Kreuzfriedhof (12.8.2017 - 15.4.2018)

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens ihres Kunstprojektes „Seelenbretter“ sowie der Präsentation des Zittauer Epitaphienschatzes im Rahmen der Ausstellung „GANZ ANDERS – Die Reformation in der Oberlausitz“ zeigen die Künstlerin Bali Tollak und der Fotograf Wolfgang Dennig, beide aus Schwabbruck (Oberbayern), vierzig farbig bemalte Kunstbretter auf dem historischen Kreuzfriedhof in Zittau.
Die Künstler entdeckten im Jahr 2002 im Bayrischen Wald Toten- und Gedenkbretter, die dort als Flurdenkmale von vergangenen Bestattungsriten und einer besinnlichen Totenehrung künden. Dagegen sind die fast zwei Meter hohen und knapp dreißig Zentimeter breiten Holzbretter der Künstlerin mit Zitaten oder Sprüchen berühmter Schriftsteller und Philosophen oder Bibeltexten beschriftet. Kulturübergreifend ist zudem die farbenfrohe Symbolik, chinesische Symbole für Mensch und Berg sind genauso zu finden wie nordafrikanische oder indianische Elemente.
Die Seelenbretter sind Wegbegleiter für den Betrachter, sollen ihn anregen zum Stillwerden und Sinnieren in unserer lauten und hektischen Zeit. Sie vergegenwärtigen Jetztzeit und Vergangenheit und künden von der Vergänglichkeit und Flüchtigkeit irdischen Seins.

Titel: 
2017 - Archiv
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Ohne Spielzeug wird keiner groß - Historische Spielsachen aus einer Zeit vor Pokémon GO (27.11.2016 - 26.02.2017)

Pünktlich zum 1. Advent 2016 öffnete das alte Franziskanerkloster seine Türen für die neue Sonderausstellung. Gezeigt wird eine Vielfalt an Spielsachen des letzten Jahrhunderts.
Weil Spielzeug Kinder und Nostalgiker gleichermaßen in seinen Bann ziehen kann, bieten die Exponate, in Verbindung mit dem museumspädagogischen Programm, für Groß und Klein eine Zeitreise in frühere Kinderwelten und gegenwärtige Abenteuer.

Seit Bestehen des Zittauer Stadtmuseums gelangte in seine Sammlung auch eine Anzahl Spielzeug. Eine der nachweisbar ältesten Erwerbungen ist das 1925 angekaufte Bilderbuch aus dem Jahr 1832. Das historische Spielzeug in der Sammlung des Museums ist zumeist der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts zuzuordnen. In den letzten Jahren kam eine ganze Reihe Spielzeug aus der Zeit der DDR hinzu. In seiner Struktur ist der Gesamtbereich sehr heterogen und gibt einen Einblick in die bunte Welt des Spielens über nahezu einhundert Jahre. In der Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf dem historischen Spielzeug das, um Neuzugänge auch jüngerer Zeit ergänzt, zu einem entdeckungsreichen Besuch einlädt. Bei einem Streifzug durch die Fantasiewelten der vergangenen zwei Jahrhunderte werden Sie spannende Veränderungen aber auch bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu Spielsachen von heute entdecken können.

 

ZUGEWINN. Neue Schätze in den Städtischen Museen Zittau (12.3. - 28.5.2017)

Welche und wie viele historische Zeitzeugnisse sind in den letzten fünf Jahren in die Sammlung der Städtischen Museen Zittau gelangt? Was sind das für Dinge? Warum sind sie angekauft oder als Schenkung angenommen worden?
Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die breite Skala der neuen Museumsobjekte. Bei der Entscheidung, sie in die Sammlung einzureihen, waren die Museumsleute der Überzeugung, dass ihre Aussagekraft für Geschichte, Kunst oder Kultur von Bedeutung ist und dies auch in der Zukunft sein wird.
Diese Ausstellung schöpft aus dem sonst meist verborgenen, weil im Magazin aufbewahrten Bestand. Die Präsentation der neuen Schätze der Städtischen Museen bietet zugleich die Gelegenheit, die Aufgabenfelder, Arbeitsbereiche und Geheimnisse der Museumsarbeit zu erklären.
Von den gezeigten Neuzugängen werden im Anschluss nur wenige dauerhaft ausgestellt werden. Alle anderen kehren an ihren Platz im Magazin zurück. Sie werden in einer zukünftigen Ausstellung einen ganz bestimmten Sachverhalt erklären und auf diese Weise im Mittelpunkt stehen. Vielleicht geht das eine oder andere Objekt auch bald auf die Reise und ist Teil der Ausstellung in einem anderen Museum. Die Städtischen Museen Zittau sind mit ihrem interessanten Sammlungsbestand seit langer Zeit ein begehrter Leihgeber im In- und Ausland.
Oft werden unsere historischen Zeitzeugnisse, ob Dokument oder dreidimensionaler Gegenstand, zum wichtigen Beleg in verschiedensten Publikationen. Dann machen sie Geschichte bildhaft und nacherlebbar.

 

Reineke Fuchs & Co.
Eine Ausstellung des Zittauer Geschichts- und Museumsvereins e.V. in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

in der Sparkasse in Weißwasser (Bahnhofstraße 12) bis zum 26. Juni 2017
in der Sparkasse Niesky (Görlitzer Straße 2) vom 30. Juni bis 23. August 2017 (Einführung in die Ausstellung am 13.  Juli 2017 um 16:00 Uhr)

Johann Wolfgang Goethe nahm sich im ausgehenden 18. Jahrhundert des seit dem Mittelalter überlieferten Stoffes vom Reineke Fuchs an. Dieser liegt seit 1498 in einer niederdeutschen Lübecker Ausgabe auch in gedruckter Form vor. Nachdem er den aus zwölf Gesängen bestehendes Epos „Reineke Fuchs“ geschaffen hatte, stellte sich von daher bis in die Gegenwart eine  ganze Reihe von bildenden Künstlern dem Thema und ließen es in der Malerei und Grafik, im Aquarell und in der Zeichnung, der Plastik und der Buchillustration zu Bildern werden.
In diese Künstlerreihe fügte sich nach dem Zweiten Weltkrieg während der Zeit seiner Kriegsgefangenschaft im lettischen Mitau der Zittauer Künstler Oswald Jarisch (1902-1979), indem er dort eine mehr als hundert Blätter umfassende Federzeichnungsfolge zu den Goetheschen Versen schuf. Seine Fähigkeiten in der Tier- und Märchenmalerei, die er sich schon in seiner künstlerischen Laufbahn vor dem Krieg angeeignet hatte, waren hier besonders hilfreich. Eine glückliche Fügung erlaubte es, dass die Blätter nach dem Ende der Kriegsgefangenschaft mit in die Heimat gelangten. Hier schlummerten sie in Mappen und waren nur sporadisch und exemplarisch für die Öffentlichkeit zugänglich, etwa im Goethejahr 1949 im Zittauer Theater oder zur 100. Wiederkehr von Jarischs Geburtstag im Jahre 2002 in der Zittauer Sparkassengalerie. Ende vergangenen Jahres konnten die ausdrucksstarken Zeichnungen nun für immer ans Licht der Öffentlichkeit geholt werden, indem in einer bibliophilen Buchausgabe des „Reineke Fuchs“ der Text von Goethe und die Zeichnungen von Jarisch harmonisch verknüpft wurden.

Mit den in der Ausstellung gezeigten Bildwerken soll neben Oswald Jarisch nicht nur an alle die bildenden Künstler erinnert werden, die den Stoff des Reineke Fuchs in Bilder umgesetzt haben, sondern auch an alle diejenigen, die darüber hinaus mit ihren Tier- und Märchendarstellungen unser Verständnis der Tierwelt, auch das unserer heimischen Fauna, gefördert, die mit ihren teilweise auch vermenschlichten Tiergestalten den Bogen, die Brücke zu uns selbst geschlagen haben. 

 

Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz (30.7.17 - 7.1.2018)

Die große Ausstellung bildet den Schluss- und Höhepunkt der Lutherdekade in der Oberlausitz. Im Mittelpunkt stehen die über 50 Epitaphien der Renaissance und des Barock aus Zittauer Kirchen, die in der nun restaurierten Zittauer Franziskanerklosterkirche gezeigt werden - neben den weltberühmten Fastentüchern ein weiterer Höhepunkt für Zittau und die Region. Die Geschichte der Reformation in der Oberlausitz ist ebenso spannend wie ungewöhnlich: So konnten neben den evangelischen Städten katholische Klöster wie Marienthal weiter existieren.

Titel: 
2016 - Archiv
Accordion Inhalt: 
Text: 

Grenzenloser Spätbarock. Philipp Leubner und die Kunst an der Lausitzer Neiße 1750 - 1800 (19.3 - 5.6.2016)

Das Grenzgebiet an der Lausitzer Neiße erlebte am Übergang vom Barock zum Klassizismus eine Blütezeit, in der viel gebaut wurde und künstlerisch bedeutsame Werke entstanden. Von Reichenberg aus war der Maler Philipp Leubner (1733–1803) auch in der Oberlausitz tätig, insbesondere für das Kloster St. Marienthal. Sein Werk kann nun erstmals erlebt werden – zusammen mit Malerei und Skulptur wichtiger Zeitgenossen wie Ignaz Platzer, Johann Eleazar Zeissig genannt Schenau und Franz Gareis.

 

Königreich Paradies - Christian Gottlieb Priber und die Sozialutopien der Gegenwart  (2.7. - 31.10.2016)

Der Zittauer Anwalt Christian Gottlieb Priber entfloh 1735 dem bürgerlichen Leben in der Oberlausitz nach Nordamerika. Dort schloss er sich den Cherokee-Indianern an und versuchte sein Konzept eines idealen Gemeinwesens umzusetzen. In einer Gemeinschaft ohne Eigentum, Rasse, Klasse und Geschlecht wollte ein Paradies auf Erden erreichen. Die Ausstellung präsentiert eine zeitgenössische Sicht auf die Geschichte und aktuelle Idealvorstellungen menschlichen Zusammenlebens in Kunstwerken aller Gattungen.
Das Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau nehmen sich dieser Thematik ebenfalls an und zeigen ein besonderes Stück während des Sommertheaters in dem Klosterhof des Kulturhistorischen Museums Franziskanerkloster.

 

Carl Gottlob Moráwek - Gärtner. Heimatforscher. Volksbildner (15.8. - 31.10.2016)

Carl Gottlob Moráwek (15.8.1816 - 1.1.1896) war einer der bedeutensten Zittauer Heimatforscher. Sein Werk „Zittavia" ist noch heute eines der wichtigsten Bücher zur Geschichte Zittaus. In der Ausstellung wird das Leben und Wirken des Mannes, dessen Familie väterlicherseits aus Böhmen stammte

 

Jorio Vivarelli - die amerikanische Periode (30.8. - 27.11.2016)

Der Bildhauer Jorio Vivarelli (1922 - 2008) aus Pistoia ist einer der bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts in der Toskana. Seine Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Dynamik und Eleganz aus. Vivarelli wirkte international, besonders auch in Amerika, wie seine Werke in Columbia und Philadelphia verdeutlichen.
Die Städtischen Museen zeigen anlässlich der seit 45 Jahren bestehenden Partnerschaft Zittau-Pistoia eine Ausstellung mit Werken Vivarellis aus dem Besitz der Stiftung Jorio Vivarelli (Pistoia).

Titel: 
VIA SACRA - Reisen ohne Grenzen – durch Jahrhunderte – zur Besinnung
Accordion Inhalt: 
Maßstabsgetreue Kopie des Großen Zittauer Fastentuchs in der Marienkirche Frankfurt (Oder)
Maßstabsgetreue Kopie des Großen Zittauer Fastentuchs in der Marienkirche Frankfurt (Oder)
Text: 

„VIA SACRA“ – das ist ein besonderes touristisches Angebot im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Dort fließen die alten Länder Oberlausitz, Schlesien und Böhmen ineinander über.

Die Gemeinsamkeiten ihrer Kulturgeschichte waren lange vergessen. Heute werden sie neu entdeckt. Wegweiser dieser touristischen Route sind herausragende sakrale Sehenswürdigkeiten und bedeutende Zeugnisse der Frömmigkeitsgeschichte von europäischem Rang. Sie prägen maßgeblich diesen alten Kulturraum in der Mitte Europas.

Die „VIA SACRA“ vermittelt Begegnungen mit alter Kunst und Architektur, spannender Geschichte, aber auch mit dem eigenen Ich an Stätten der Besinnlichkeit und inneren Einkehr.

Eine Wanderausstellung zu den Stationen der VIA SACRA und einer detaillierten Erläuterung der Zittauer Station (mit den Fastentüchern) reist um die Welt. Diese Ausstellung hat eine Kopie des Kleinen Zittauer Fastentuchs im Gepäck und trägt die Idee dieses sakralen Weges auch außerhalb des Dreiländerecks vor.

Die Zittauer Fastentücher und ihr Umfeld
Während der Fastenzeit, der vierzigtägigen Vorbereitungszeit auf das Osterfest, wurde im Mittelalter nach jüdischem Vorbild das Allerheiligste, der Altarbereich, durch einen Vorhang verhängt. Diese Fasten- oder Hungertücher führten die Gläubigen in ihrem eindringlichen Bildprogramm vor allem zur Betrachtung der Leiden Christi hin.

Ausstellungsorte

ab 15.10.2019
Kamenz

ab 29.3.2019
Reutlingen

28.6.-13.8.2018
Frankfurt/Oder: Marienkirche
http://www.kultur-ffo.de/marienkirche_fuer_besucher.php

17.2.-2.4.2018
St. Ottilien (Oberbayern): Klostergalerie
Eine Veranstaltung der Klostergalerie Sankt Ottilien, www.galeriesanktottilien.de – 86941 Sankt Ottilien

 

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