Sonderausstellungen

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Titel: 
Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz (28.9.2019-12.1.2020)
Text: 

Faltblatt PDF            CZ

Blick in die Ausstellung auf Youtube

Der Berg Oybin ist ein exponierter und in seiner geologischen Gestalt herausragender Ort. Wie eine Großskulptur erhebt sich der Fels inmitten eines Tals im Zittauer Gebirge. Bekrönt von einer Burg- und einer Klosterruine, gehört er seit dem 18. Jahrhundert zu den schönsten Bildmotiven der Landschaftsmalerei.
Den künstlerischen Höhepunkt bilden Oybin-Darstellungen von Künstlern der Romantik wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Carl Blechen, die den Berg überregional bekannt machten und somit dem Bildgedächtnis der deutschen Romantik einschrieben. Detailliert fingen die Künstler Lichtstimmungen in der Natur ein und entführten den Betrachter in die Bildtiefe der dargestellten Landschaft, in die Weite der Natur. Dies geschah so wirkungsvoll, dass der Oybin in romantischen Gedichten, Theaterstücken und Romanen als zentrales Motiv gewählt wurde. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein stellten Maler, Zeichner und Grafiker ihn immer wieder dar.

Nicht wenige Künstler entstammten der Schule Ludwig Richters, darunter der aus Zittau stammende Maler Adolf Thomas. Der Bestand seiner Werke zählt zu den wertvollen ungehobenen Schätzen des Zittauer Museums und wird in großem Umfang vorgestellt.

Darüber hinaus besitzen die Städtischen Museen Zittau reiche, zum großen Teil noch nicht öffentlich präsentierte Kunstbestände. Diese bilden die Basis für die aus gut 200 Kunstwerken bestehende Ausstellung, die durch Leihgaben aus renommierten Kunstmuseen und privatem Besitz ergänzt wird.

Künstlerisch umfasst die Ausstellung damit Werke des Barock, der Empfindsamkeit, der Romantik und einer impressionistisch beeinflussten Freilichtmalerei. Dabei werden die aus der Oberlausitz stammenden Künstler ins Zentrum gerückt, die meist in die Welt zogen und – neben oberlausitzischen Landschaften – Ansichten aus Süddeutschland und Italien schufen. Bei den dargestellten Landschaften der Oberlausitz sticht der Oybin als Hauptmotiv romantischer Maler hervor. Neben bekannten Werken ergänzen auch weniger geläufige, aber deshalb nicht weniger reizvolle Werke der Romantik in der Oberlausitz die Ausstellung.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

Eröffnung
Samstag, 28.9., 15 Uhr

Das Faltblatt mit allen Informationen und Veranstaltungen finden Sie hier. 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Anke Fröhlich-Schauseil: Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz,
Michael Imhof Verlag, 280 Seiten, 29,95 €,
ISBN 978-3-7319-0907-1

Sponsoren, Förderer und Unterstützer

Rudolf-August Oetker-Stiftung Bielefeld | Ernst von Siemens Kunststiftung München | Sächsische Landesstelle für Museumswesen an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden |  Kulturstiftung des Freistaates Sachsen | Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien mit Hilfe des PS-Lotterie-Sparens | So geht Sächsisch | Burg & Kloster Oybin | Stadt Zittau | Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien | Wirtshaus „Zum Alten Sack“ Zittau | Weinkehr Zittau

Bildergalerie: 
Titel: 
Bibliophile Kostbarkeiten in der Wunderkammer (15.3.-10.11.)
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Seit dem 15.3. und noch bis 10.11.2019 zeigen die Städtischen Museen Zittau in der zugehörigen barocken Wunderkammer einzigartige Schätze in Zusammenarbeit mit dem Altbestand der Christian-Weise-Bibliothek: eine Auswahl Zittauer Missalen (Messbücher) und weitere kostbare Handschriften.  Diese finden in der Vitrine Platz, die bisher das Doppelporträt Kaiser Maximilian füllte, der seit dem 30.3. bis 10.11. in der Niederösterreichischen Landesausstellung „Welt in Bewegung! Stadt. Geschichte. Mobilität“ in Wiener Neustadt zu sehen ist.

15.3.–19.5.
Mscr. A III, das Graduale von 1512
5.5.2019
Führung & Präsentation mit Dr. Peter Knüvener und Uwe Kahl: Verschlungene Ranken, meisterhafte Buchmalereien: Vorstellung des böhmischen Graduale von 1512. Eine Veranstaltung zusammen mit dem Altbestand der Christian-Weise-Bibliothek (mit Voranmeldung)   
Die prächtige und reich illuminierte Handschrift ist „zur Ehre und zur Zierde der Mutter Gottes“ gefertigt worden. Verwendung fand sie sicherlich in einer Marienkirche oder einer der Muttergottes geweihten Kapelle. Vielleicht war es die Kapelle der Zittauer Marienbruderschaft an der Johanniskirche. Zahlreiche der Seiten weisen prachtvolle Rankenmalereien mit Blüten und Vögeln auf, dazu biblische Darstellungen in den Initialen. Die aufgeschlagene Seite zeigt ein Fest. In reizvoller Weise sind Musikanten und ausgelassen Feiernde zu sehen.
Bei einem Graduale handelt es sich in der römisch-katholischen Liturgie um einen Zwischengesang, aber auch ein liturgisches Buch. Die Bezeichnung rührt her vom Ort der Ausführung des Gesanges (lat. Gradus = Stufe), den Stufen zum Altar.

21.5.–14.07.
Mscr. A 88: Chronicon Zittaviense des Johannes von Guben (1361-1513)
Präsentation und Führung: Sonntag, 23.6., 15 Uhr

16.7.–08.09.
Griechische Handschriften aus dem 15. Jh.
Präsentation und Führung: Sonntag, 1.9., 15 Uhr

10.9.–10.11.
Mscr. A VII: Missale Pragense, um 1415
Präsentation und Führung: Sonntag, 3.11., 15 Uhr
Beim Missale Pragense handelt es sich um ein Missale (Messbuch, enthält die im Jahreslauf benutzten liturgischen Texte) der Erzdiözese Prag. Das Buch wurde sicherlich vom Prager Domkapitel während dessen Zittauer Exils anlässlich der Hussitenunruhen im frühen 15. Jh. mit nach Zittau gebracht und verblieb dann dort. Es enthält kostbare Buchmalereien im späten „Schönen Stil“. Namenstage von besonders in Böhmen verehrten Heiligen wie Wenzel, Sigismund und Veit  sind hervorgehoben. Das Buch war neu und wegen seiner damals sehr modernen Malereien ein besonders kostbarer Schatz, als die Prager Kanoniker 1421 nach Zittau flohen.

Titel: 
Geschichte im Foyer: 1919. Die letzte Fahrt (13.11.2019-19.1.2020)
Text: 

Ab dem 13.11. zeigt der Zittauer Geschichts- und Museumsverein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zittauer Modell-Eisenbahn-Club e.V. im Foyer des Stadtmuseums eine Kabinettausstellung zu Zittaus Straßenbahngeschichte.
Bereits 1902 betrieb der Stadtrat und Baumeister Ed Hennig während der Oberlausitzer Gewerbe- und Industrieausstellung eine Ausstellungsbahn, die zwischen Haberkornplatz und dem Ausstellungsgelände in der Weinau verkehrte. Dies führte dazu, dass die Stadt Zittau noch im Jahr 1904 mit dem Bau einer ständig verkehrenden städtischen Straßenbahn begann, die noch im gleichen Jahr in Betrieb genommen wurde. Fünfzehn Jahre, bis 1919, fuhr die Bahn, bis sie sich für die Bevölkerungszahl Zittaus dann doch als zu unwirtschaftlich erwies.
Sammler und Straßenbahnliebhaber können im Museum während der Ausstellungszeit originale Fahrmarken aus der Betriebszeit der Städtischen Straßenbahn Zittau, gefertigt aus Messing, für je 9 EUR erwerben. 
Die Ausstellung findet im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster, Klosterstraße 3 in Zittau statt und kann während der regulären Öffnungszeiten besucht werden.

Accordion: 
Accordion Element: 
Titel: 
2019
Accordion Inhalt: 
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6.10.2018-2.3.2019
Tief verwurzelt. Der Zittauer Stadtwald
Folder | Plakat

1.2.-31.3.2019
Salvador Dalí. Grafische Traumwelten
Gemeinsam mit dem Kulturhistorischen Museum Görlitz
Folder | Plakat

6.3.-10.6.2019
Baselitz im Dialog mit den Zittauer Fastentüchern

13.4.-25.8.2019
Grenzraum knüpft Verbindungen. Künstler erkunden das Dreiländereck
Plakat

19.5.-25.8.2019
Unvollendete Meisterschaft. Der Zittauer Maler Hans Kramer
Postkarte

14.6.-25.8.2019
Von Kolanüssen und Spanischen Fliegen. 500 Jahre Stadtapotheke Zittau
Folder | Plakat

28.9.-12.1.2020
Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz
Folder | Folder CZ | Plakat
Exposé

13.11.2019-12.1.2020
Hundert Jahre letzte Straßenbahn
Postkarte

Titel: 
2019 - Archiv
Accordion Inhalt: 
Text: 

14.6.-25.8.
Von Kolanüssen und Spanischen Fliegen. 500 Jahre Stadtpotheke Zittau

Als Lorenz Schulze aus Breslau im Jahre 1519 nach Zittau kam, erlebte die Oberlausitz unter der Herrschaft der Jagiellonen eine besondere kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit und innerhalb des Oberlausitzer Sechsstädtebundes stand die politische Bedeutung  Stadt auf dem Höhepunkt. Schulze richtete hier die erste öffentliche Apotheke ein und begründete damit die Zittauer Apothekengeschichte. Für 330 Jahre blieb sie die einzige Apotheke, durch beurkundetes fürstliches Privileg in dieser Stellung geschützt und immer wieder bestätigt. Eine dieser wertvollen Urkunden vom sächsischen Kurfürsten Johann Georg IV. von 1692 hat sich bis heute erhalten und wird in der Ausstellung zu sehen sein.

Der aus Thüringen stammende Peter Kaps erwarb die Apotheke, verpachtete sie aber weiter, als er sich als Ratsherr, Stadtrichter und Bürgermeister betätigte. Mit ihm sind wichtige historische Veränderungen verbunden: zum einen verlegte er die Apotheke an den heute bekannten Standort Markt 10, ein Haus, dass er 1561 gekauft hatte. Zusammen mit dem Bürgermeister Joachim Milde überspannte er das heutige Apothekergässchen mit Schwibbögen, welche noch heute vorhanden sind. Zum anderen war er Auftraggeber für einen großen Prunkmörser aus Messing, der im Jahre 1576 von Tobias Leubner verfertigt wurde und ebenfalls in der Ausstellung präsentiert wird. Tobias Leubner geriet zuletzt in die Schlagzeilen, als Bauarbeiter bei der Sanierung des Marsbrunnens auf dem Zittauer Markt eine von ihm 1582 gegossene Kugel mit Inschriften fanden, die als Wasserverteiler diente. Ein Abguss der Kugel befindet sich ebenfalls im Museum.

Darüber hinaus existieren im Besitz der Städtischen Museen Zittau noch originale Apothekenschränke vom Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Stadtapotheke, die die damalige Ausstattung der Räumlichkeiten nachvollziehen lässt und vielleicht noch einigen Zittauern bekannt sind. Von der Apotheke im Wandel der Zeit geben zahlreiche historische  Behältnisse und Gefäße  aus Glas, Holz, Metall oder Stein Kunde, über deren Geschichte und Gebrauch erzählt werden soll. Die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert. Ferner werden seltene Apparaturen gezeigt; kann man Wissenswertes über Kräuter, Gewürze, Düfte, animalische und botanische Materialien, die zur Arzneigewinnung genutzt wurden, erfahren. Einzelne Apotheker, deren Wirken in der Vergangenheit für die Stadt von Bedeutung war, werden durch kleine Biografien gewürdigt.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Form thematischer Vorträge, Führungen, bis hin zum Ferienprogramm, wird geboten.

Das Faltblatt zur Ausstellung finden Sie hier.

19.5. bis 25.8.2019
Kunst im Kreuzgang
Unvollendete Meisterschaft. Der Zittauer Maler Hans Kramer (1908–1945)

Der 1908 im Kreis Zwickau geborene Helmuth Johannes Kramer kam nach dem Ersten Weltkrieg mit seiner Familie nach Zittau. Schon früh förderten seinen Eltern das Talent des Jungen. Dank eines Stipendiums der Stadt Zittau konnte er die Dresdener Kunstakademie besuchen. Ab dieser Zeit finden sich seine Werke auch in Kunstausstellungen in der Lausitz und in Sachsen. Seine Landschaften und Stadtimpressionen gehören zu den besonders reizvollen in der Region geschaffenen. Im Zweiten Weltkrieg verschollen, wurde Hans Kramer 1951 für tot erklärt.
In der vom Zittauer Geschichts- und Museumsverein e.V. vorbereiteten Ausstellung werden wenig bekannte Werke hauptsächlich aus privatem Besitz und aus der Museumssammlung vorgestellt.

13.4.-25.8.
Wanderausstellung „Grenzraum knüpft Verbindungen“ startet in Zittau

Als erste Station einer Wanderausstellung werden vom 13. April bis 25. August im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster in Zittau die Ergebnisse des Herbst-Pleinairs 2018 gezeigt. Danach werden die Werke auch an den Herkunftsorten der Künstler zu sehen sein. Eröffnet wird die Ausstellung am 13. April um 15 Uhr von Landrat Bernd Lange und Oberbürgermeister Thomas Zenker. Interessierte sind herzlich eingeladen. Begleitend zur Ausstellung erscheint auch ein Katalog.

Das Pleinair „Grenzraum knüpft Verbindungen“, kuratiert von Gisela Hafer, fand im Oktober 2018 statt. Der Landkreis Görlitz und die Stadt Zittau hatten das deutsch-tschechische Projekt im Kontext der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 veranstaltet. Partner war die Regionalgalerie Liberec. 16 Künstler/-innen aus dem Bereich der bildenden Kunst aus dem Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, aus Österreich, Italien und Slowenien hatten teilgenommen. Den Teilnehmenden wurde die Geschichte der Stadt Zittau näher gebracht und bei Exkursionen ins Dreiländereck außerdem die Besonderheiten der Region vermittelt. Gemeinsam mit hiesigen Künstlern ging es auf Spurensuche. Auf dem Programm standen u.a. der Besuch der Regionalgalerie in Liberec (Tschechien), das Europäische Zentrum für Erinnerung, Bildung, Kultur auf dem Gelände des ehemaligen Stalag VIII A in Zgorzelec (Polen), die Europastadt Görlitz-Zgorzelec, das Kloster St. Marienthal, das Damast- und Frottiermuseum in Großschönau, aber auch Orte wie Oybin und Frydtlant (Tschechien).

Das im Mittelpunkt stehende Thema „Grenzraum knüpft Verbindungen“ inspirierte zu unterschiedlichsten Interpretationen. Die während des Pleinairs entstandenen Arbeiten wurden in einer ersten Schau am letzten Pleinairtag in den Räumlichkeiten des Freiraum Zittau e.V. einem kleinen Publikum gezeigt. Nun werden die fertigen Arbeiten erstmals in Zittau öffentlich präsentiert.

Das Projekt wird mitfinanziert aus Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Ein tschechicher Blick auf das Pleinair, die Ausstellung und die Zittauer Kulturhauptstadtbewerbung:
http://www.tydenvlk.cz/zblizka/regionalni-um/zitava-zahajila-vystavou-utok-na-titul-evropske-hlavni-mesto-kultury-2025

6.3.-10.6.2019
Baselitz im Dialog mit den Zittauer Fastentüchern

Von Aschermittwoch, den 6.3., bis Pfingstmontag, den 10.6., wird im Chor der Zittauer Klosterkirche das flächenmäßig größte Kunstwerk von Georg Baselitz  (*23. Januar 1938) präsentiert: Der 1987 geschaffene Anna-Selbdritt-Vorhang.
Er misst 4,35m mal 6,05m und wurde vom Künstler aus Filz und Nessel gefertigt. Das letzte Mal wurde er vor über zwanzig Jahren in einer Kirche gezeigt. Das Werk zeigt die heilige Anna, ihre Tochter Maria mit dem Jesuskind sowie den Johannesknaben als monumentale Figuren. In der christlichen Ikonographie wird dieses Motiv auch Anna selbdritt bezeichnet. Und natürlich ist es in der typischen Manier von Georg Baselitz auf dem Kopf gemalt wurden.

Baselitz im RBB

 

1.2.-31.3.2019
Salvador Dalí 2019 in Görlitz und Zittau

CZ     PL

Ein Ausstellungshighlight zum Jahresauftakt 2019

Zerfließende Uhren, brennende Giraffen oder der menschliche Körper mit Schubladen machten den spanischen Maler Salvador Dalí (1904–1989) weltberühmt. Wie kaum ein anderer hat er die Kunst des Surrealismus geprägt und ist dabei mit seiner exzentrischen Lebensweise selbst Teil seines künstlerischen Werkes geworden. Seine Gemälde hängen heute in den großen Museen der Welt und sind durch unzählige Reproduktionen zu Ikonen der Populärkultur geworden.
Dass Salvador Dalí daneben auch ein sehr bedeutendes und umfangreiches druckgrafisches Werk sowie zahlreiche mehrteilige Illustrationszyklen geschaffen hat, ist weit weniger bekannt. Diesem Thema widmen das Kulturhistorische Museum Görlitz und die Städtischen Museen Zittau vom 1. Februar bis 31. März 2019 zwei Sonderausstellungen. In ihnen werden originale Druckgrafiken Salvador Dalís aus der süddeutschen Privatsammlung Helmut Rebmann zu sehen sein. Über mehr als drei Jahrzehnte hat der Kunstsammler eine herausragende Kollektion mit Arbeiten des spanischen Künstlers aufgebaut.

Die Görlitzer Schau wird mit etwa 250 Blättern einen Überblick über das gesamte druckgrafische Werk Dalís aus den Jahren 1934 bis 1977 geben. Ein Schwerpunkt wird dabei Dalís künstlerische Auseinandersetzung mit dem nicht minder bedeutenden spanischen Maler Francisco de Goya (1746–1828) sein. Dessen wegweisenden Grafikzyklus „Los Caprichos“ verarbeitete Dalí in einer eigenen Serie, die zusammen mit Goyas Blättern in der Ausstellung gezeigt wird.
In Zittau wird sich die Schau auf die beiden umfangreichen Illustrationszyklen zur Apokalypse des heiligen Johannes sowie zu Dantes Göttlicher Komödie konzentrieren, die Dalí in den 1950er und 1960er Jahren schuf.
Das Kulturhistorische Museum Görlitz und die Städtischen Museen Zittau laden Sie herzlich zum Besuch beider Ausstellungen mit einem Ticket ein! Zu den Ausstellungen wird vor Ort ein Begleitprogramm, u. a. mit Führungen und Vorträgen, angeboten.

Städtische Museen Zittau, Museum Franziskanerkloster, Klosterstraße 3, 02793 Zittau
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
Kulturhistorisches Museum Görlitz, Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1, 02826 Görlitz
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 16:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Das Faltblatt mit allen Informationen finden Sie hier.

Dalí wird Schmuck mit Baldauf Schmuckdesign Zittau.

Ein Blick in die Ausstellung gewährt Ihnen:

Oberlausitz TV auf Youtube.

MDR Sachsen

MDR Radio Sachsen

České zpravodajství
liberecky.denik.cz/

www.idnes.cz

Titel: 
2018 - Archiv
Accordion Inhalt: 
Text: 

6.10.2018-2.3.2019
Tief verwurzelt. Der Zittauer Stadtwald
Folder | Plakat

24.10.2018 - 20.1.2019
Max Langer (1897-1985) – ein Oberlausitzer Maler
Eine Kabinettausstellung des Zittauer Geschichts- und Museumsvereins e.V. in Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Zittau mit in Privatbesitz befindlichen Arbeiten vom im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst im Foyer“ (dieses Mal im Kreuzgang des ehemaligen Franziskanerklosters)

Postkarte

26.5. - 2.9.2018
Siegfried Schreiber (1928-1988). Bildhauer – Maler – Sportler
Gemeinsam mit Familie Schreiber und dem Oberlausitzer Kunstverein e.V.
Folder | Plakat

26.5.-2.9.2018
Jorio Vivarelli - der Medailleur
Postkarte

17.2. - 22.4.2018
STADT. PARK. RING.
Bilder von Karl Wolfgang Weber und die Zittauer Parkanlagen

Folder | Plakat

 

„Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit“ Seelenbretter – ein Totengedenken anderer Art auf dem Zittauer Kreuzfriedhof (12.8.2017 - 15.4.2018)

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens ihres Kunstprojektes „Seelenbretter“ sowie der Präsentation des Zittauer Epitaphienschatzes im Rahmen der Ausstellung „GANZ ANDERS – Die Reformation in der Oberlausitz“ zeigen die Künstlerin Bali Tollak und der Fotograf Wolfgang Dennig, beide aus Schwabbruck (Oberbayern), vierzig farbig bemalte Kunstbretter auf dem historischen Kreuzfriedhof in Zittau.
Die Künstler entdeckten im Jahr 2002 im Bayrischen Wald Toten- und Gedenkbretter, die dort als Flurdenkmale von vergangenen Bestattungsriten und einer besinnlichen Totenehrung künden. Dagegen sind die fast zwei Meter hohen und knapp dreißig Zentimeter breiten Holzbretter der Künstlerin mit Zitaten oder Sprüchen berühmter Schriftsteller und Philosophen oder Bibeltexten beschriftet. Kulturübergreifend ist zudem die farbenfrohe Symbolik, chinesische Symbole für Mensch und Berg sind genauso zu finden wie nordafrikanische oder indianische Elemente.
Die Seelenbretter sind Wegbegleiter für den Betrachter, sollen ihn anregen zum Stillwerden und Sinnieren in unserer lauten und hektischen Zeit. Sie vergegenwärtigen Jetztzeit und Vergangenheit und künden von der Vergänglichkeit und Flüchtigkeit irdischen Seins.

Titel: 
2017 - Archiv
Accordion Inhalt: 
Text: 

Ohne Spielzeug wird keiner groß - Historische Spielsachen aus einer Zeit vor Pokémon GO (27.11.2016 - 26.02.2017)

Pünktlich zum 1. Advent 2016 öffnete das alte Franziskanerkloster seine Türen für die neue Sonderausstellung. Gezeigt wird eine Vielfalt an Spielsachen des letzten Jahrhunderts.
Weil Spielzeug Kinder und Nostalgiker gleichermaßen in seinen Bann ziehen kann, bieten die Exponate, in Verbindung mit dem museumspädagogischen Programm, für Groß und Klein eine Zeitreise in frühere Kinderwelten und gegenwärtige Abenteuer.

Seit Bestehen des Zittauer Stadtmuseums gelangte in seine Sammlung auch eine Anzahl Spielzeug. Eine der nachweisbar ältesten Erwerbungen ist das 1925 angekaufte Bilderbuch aus dem Jahr 1832. Das historische Spielzeug in der Sammlung des Museums ist zumeist der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts zuzuordnen. In den letzten Jahren kam eine ganze Reihe Spielzeug aus der Zeit der DDR hinzu. In seiner Struktur ist der Gesamtbereich sehr heterogen und gibt einen Einblick in die bunte Welt des Spielens über nahezu einhundert Jahre. In der Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf dem historischen Spielzeug das, um Neuzugänge auch jüngerer Zeit ergänzt, zu einem entdeckungsreichen Besuch einlädt. Bei einem Streifzug durch die Fantasiewelten der vergangenen zwei Jahrhunderte werden Sie spannende Veränderungen aber auch bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu Spielsachen von heute entdecken können.

 

ZUGEWINN. Neue Schätze in den Städtischen Museen Zittau (12.3. - 28.5.2017)

Welche und wie viele historische Zeitzeugnisse sind in den letzten fünf Jahren in die Sammlung der Städtischen Museen Zittau gelangt? Was sind das für Dinge? Warum sind sie angekauft oder als Schenkung angenommen worden?
Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die breite Skala der neuen Museumsobjekte. Bei der Entscheidung, sie in die Sammlung einzureihen, waren die Museumsleute der Überzeugung, dass ihre Aussagekraft für Geschichte, Kunst oder Kultur von Bedeutung ist und dies auch in der Zukunft sein wird.
Diese Ausstellung schöpft aus dem sonst meist verborgenen, weil im Magazin aufbewahrten Bestand. Die Präsentation der neuen Schätze der Städtischen Museen bietet zugleich die Gelegenheit, die Aufgabenfelder, Arbeitsbereiche und Geheimnisse der Museumsarbeit zu erklären.
Von den gezeigten Neuzugängen werden im Anschluss nur wenige dauerhaft ausgestellt werden. Alle anderen kehren an ihren Platz im Magazin zurück. Sie werden in einer zukünftigen Ausstellung einen ganz bestimmten Sachverhalt erklären und auf diese Weise im Mittelpunkt stehen. Vielleicht geht das eine oder andere Objekt auch bald auf die Reise und ist Teil der Ausstellung in einem anderen Museum. Die Städtischen Museen Zittau sind mit ihrem interessanten Sammlungsbestand seit langer Zeit ein begehrter Leihgeber im In- und Ausland.
Oft werden unsere historischen Zeitzeugnisse, ob Dokument oder dreidimensionaler Gegenstand, zum wichtigen Beleg in verschiedensten Publikationen. Dann machen sie Geschichte bildhaft und nacherlebbar.

 

Reineke Fuchs & Co.
Eine Ausstellung des Zittauer Geschichts- und Museumsvereins e.V. in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

in der Sparkasse in Weißwasser (Bahnhofstraße 12) bis zum 26. Juni 2017
in der Sparkasse Niesky (Görlitzer Straße 2) vom 30. Juni bis 23. August 2017 (Einführung in die Ausstellung am 13.  Juli 2017 um 16:00 Uhr)

Johann Wolfgang Goethe nahm sich im ausgehenden 18. Jahrhundert des seit dem Mittelalter überlieferten Stoffes vom Reineke Fuchs an. Dieser liegt seit 1498 in einer niederdeutschen Lübecker Ausgabe auch in gedruckter Form vor. Nachdem er den aus zwölf Gesängen bestehendes Epos „Reineke Fuchs“ geschaffen hatte, stellte sich von daher bis in die Gegenwart eine  ganze Reihe von bildenden Künstlern dem Thema und ließen es in der Malerei und Grafik, im Aquarell und in der Zeichnung, der Plastik und der Buchillustration zu Bildern werden.
In diese Künstlerreihe fügte sich nach dem Zweiten Weltkrieg während der Zeit seiner Kriegsgefangenschaft im lettischen Mitau der Zittauer Künstler Oswald Jarisch (1902-1979), indem er dort eine mehr als hundert Blätter umfassende Federzeichnungsfolge zu den Goetheschen Versen schuf. Seine Fähigkeiten in der Tier- und Märchenmalerei, die er sich schon in seiner künstlerischen Laufbahn vor dem Krieg angeeignet hatte, waren hier besonders hilfreich. Eine glückliche Fügung erlaubte es, dass die Blätter nach dem Ende der Kriegsgefangenschaft mit in die Heimat gelangten. Hier schlummerten sie in Mappen und waren nur sporadisch und exemplarisch für die Öffentlichkeit zugänglich, etwa im Goethejahr 1949 im Zittauer Theater oder zur 100. Wiederkehr von Jarischs Geburtstag im Jahre 2002 in der Zittauer Sparkassengalerie. Ende vergangenen Jahres konnten die ausdrucksstarken Zeichnungen nun für immer ans Licht der Öffentlichkeit geholt werden, indem in einer bibliophilen Buchausgabe des „Reineke Fuchs“ der Text von Goethe und die Zeichnungen von Jarisch harmonisch verknüpft wurden.

Mit den in der Ausstellung gezeigten Bildwerken soll neben Oswald Jarisch nicht nur an alle die bildenden Künstler erinnert werden, die den Stoff des Reineke Fuchs in Bilder umgesetzt haben, sondern auch an alle diejenigen, die darüber hinaus mit ihren Tier- und Märchendarstellungen unser Verständnis der Tierwelt, auch das unserer heimischen Fauna, gefördert, die mit ihren teilweise auch vermenschlichten Tiergestalten den Bogen, die Brücke zu uns selbst geschlagen haben. 

 

Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz (30.7.17 - 7.1.2018)

Die große Ausstellung bildet den Schluss- und Höhepunkt der Lutherdekade in der Oberlausitz. Im Mittelpunkt stehen die über 50 Epitaphien der Renaissance und des Barock aus Zittauer Kirchen, die in der nun restaurierten Zittauer Franziskanerklosterkirche gezeigt werden - neben den weltberühmten Fastentüchern ein weiterer Höhepunkt für Zittau und die Region. Die Geschichte der Reformation in der Oberlausitz ist ebenso spannend wie ungewöhnlich: So konnten neben den evangelischen Städten katholische Klöster wie Marienthal weiter existieren.

Titel: 
2016 - Archiv
Accordion Inhalt: 
Text: 

Grenzenloser Spätbarock. Philipp Leubner und die Kunst an der Lausitzer Neiße 1750 - 1800 (19.3 - 5.6.2016)

Das Grenzgebiet an der Lausitzer Neiße erlebte am Übergang vom Barock zum Klassizismus eine Blütezeit, in der viel gebaut wurde und künstlerisch bedeutsame Werke entstanden. Von Reichenberg aus war der Maler Philipp Leubner (1733–1803) auch in der Oberlausitz tätig, insbesondere für das Kloster St. Marienthal. Sein Werk kann nun erstmals erlebt werden – zusammen mit Malerei und Skulptur wichtiger Zeitgenossen wie Ignaz Platzer, Johann Eleazar Zeissig genannt Schenau und Franz Gareis.

 

Königreich Paradies - Christian Gottlieb Priber und die Sozialutopien der Gegenwart  (2.7. - 31.10.2016)

Der Zittauer Anwalt Christian Gottlieb Priber entfloh 1735 dem bürgerlichen Leben in der Oberlausitz nach Nordamerika. Dort schloss er sich den Cherokee-Indianern an und versuchte sein Konzept eines idealen Gemeinwesens umzusetzen. In einer Gemeinschaft ohne Eigentum, Rasse, Klasse und Geschlecht wollte ein Paradies auf Erden erreichen. Die Ausstellung präsentiert eine zeitgenössische Sicht auf die Geschichte und aktuelle Idealvorstellungen menschlichen Zusammenlebens in Kunstwerken aller Gattungen.
Das Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau nehmen sich dieser Thematik ebenfalls an und zeigen ein besonderes Stück während des Sommertheaters in dem Klosterhof des Kulturhistorischen Museums Franziskanerkloster.

 

Carl Gottlob Moráwek - Gärtner. Heimatforscher. Volksbildner (15.8. - 31.10.2016)

Carl Gottlob Moráwek (15.8.1816 - 1.1.1896) war einer der bedeutensten Zittauer Heimatforscher. Sein Werk „Zittavia" ist noch heute eines der wichtigsten Bücher zur Geschichte Zittaus. In der Ausstellung wird das Leben und Wirken des Mannes, dessen Familie väterlicherseits aus Böhmen stammte

 

Jorio Vivarelli - die amerikanische Periode (30.8. - 27.11.2016)

Der Bildhauer Jorio Vivarelli (1922 - 2008) aus Pistoia ist einer der bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts in der Toskana. Seine Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Dynamik und Eleganz aus. Vivarelli wirkte international, besonders auch in Amerika, wie seine Werke in Columbia und Philadelphia verdeutlichen.
Die Städtischen Museen zeigen anlässlich der seit 45 Jahren bestehenden Partnerschaft Zittau-Pistoia eine Ausstellung mit Werken Vivarellis aus dem Besitz der Stiftung Jorio Vivarelli (Pistoia).

Titel: 
VIA SACRA - Reisen ohne Grenzen – durch Jahrhunderte – zur Besinnung
Accordion Inhalt: 
Maßstabsgetreue Kopie des Großen Zittauer Fastentuchs in der Marienkirche Frankfurt (Oder)
Maßstabsgetreue Kopie des Großen Zittauer Fastentuchs in der Marienkirche Frankfurt (Oder)
Text: 

„VIA SACRA“ – das ist ein besonderes touristisches Angebot im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Dort fließen die alten Länder Oberlausitz, Schlesien und Böhmen ineinander über.

Die Gemeinsamkeiten ihrer Kulturgeschichte waren lange vergessen. Heute werden sie neu entdeckt. Wegweiser dieser touristischen Route sind herausragende sakrale Sehenswürdigkeiten und bedeutende Zeugnisse der Frömmigkeitsgeschichte von europäischem Rang. Sie prägen maßgeblich diesen alten Kulturraum in der Mitte Europas.

Die „VIA SACRA“ vermittelt Begegnungen mit alter Kunst und Architektur, spannender Geschichte, aber auch mit dem eigenen Ich an Stätten der Besinnlichkeit und inneren Einkehr.

Eine Wanderausstellung zu den Stationen der VIA SACRA und einer detaillierten Erläuterung der Zittauer Station (mit den Fastentüchern) reist um die Welt. Diese Ausstellung hat eine Kopie des Kleinen Zittauer Fastentuchs im Gepäck und trägt die Idee dieses sakralen Weges auch außerhalb des Dreiländerecks vor.

Die Zittauer Fastentücher und ihr Umfeld
Während der Fastenzeit, der vierzigtägigen Vorbereitungszeit auf das Osterfest, wurde im Mittelalter nach jüdischem Vorbild das Allerheiligste, der Altarbereich, durch einen Vorhang verhängt. Diese Fasten- oder Hungertücher führten die Gläubigen in ihrem eindringlichen Bildprogramm vor allem zur Betrachtung der Leiden Christi hin.

Ausstellungsorte

ab 15.10.2019
Kamenz

ab 29.3.2019
Reutlingen

28.6.-13.8.2018
Frankfurt/Oder: Marienkirche
http://www.kultur-ffo.de/marienkirche_fuer_besucher.php

17.2.-2.4.2018
St. Ottilien (Oberbayern): Klostergalerie
Eine Veranstaltung der Klostergalerie Sankt Ottilien, www.galeriesanktottilien.de – 86941 Sankt Ottilien

 

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