Afrikanische Schweinepest ist im Zittauer Stadtwald angekommen

Text: 

Die Afrikanische Schweinepest ist bei uns angekommen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich weiter nach dem Südwesten des Landkreises ausgebreitet. Die Landesdirektion hat darauf reagiert, und sowohl die Sperrzone I (Pufferzone) als auch die Sperrzone II wesentlich erweitert. Die Allgemeinverfügungen sind unter den folgenden Adressen zu finden:

Tierseuchenbekämpfung | Tierseuchenverhütung und -bekämpfung Afrikanische Schweinepest (ASP) Festlegung der Pufferzone (Sperrzone I) und weitere Anordnungen vom 13. Juli 2021 (sachsen.de)

Tierseuchenbekämpfung | Tierseuchenverhütung und -bekämpfung Afrikanische Schweinepest (ASP) Festlegung des gefährdeten Gebietes (Sperrzone II) und weitere Anordnungen vom 13. Juli 2021 (sachsen.de)

Der gesamte Zittauer Stadtwald befindet sich jetzt in der Pufferzone und die in der Allgemeinverfügung erlassenen Anordnungen gelten unmittelbar.

Die Allgemeinheit muss sich an folgende Regeln halten:

  • Personen, die mit Wildschweinen in Berührung gekommen sind, müssen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchführen / Gleiches gilt für Hunde
  • (Anweisung durch das Landratsamt liegt aktuell noch nicht vor)
  • Veranstaltungen mit Schweinen sind untersagt
  • die Errichtung von wildschweinsicheren Zäunen ist zu dulden

Die städtische Forstverwaltung bittet alle Waldbesucher darüber hinaus um die Einhaltung folgender einfacher Vorsichtsmaßnahmen:

  • Gehen Sie jeder Berührung mit Wildschweinen (tot aufgefundenen) aus dem Weg.
  • Melden Sie die Fundstelle eines toten Wildschweins unverzüglich dem Veterinäramt oder der Polizei.
  • Werfen Sie keinerlei Essensreste weg.
  • Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine.

Der Erreger der ASP ist ein hochansteckendes Virus. Die Infizierung führt bei Wild- und Hausschweinen zum Tod. Für die menschliche Gesundheit ist es absolut ungefährlich. Alle vorgenannten Maßnahmen sind jedoch erforderlich, um den Menschen als Überträger und Verbreiter auszuschalten.

Ersteller: 
Kai Grebasch
Bereich: 
Pressestelle
20. lip 2021

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