28. Januar 2026

Antrag zur Sanierung des Westparkstadions eingereicht

Zittau, 16.01.2026 --- Das Amt für Bildung und Soziales der Stadtverwaltung Zittau hat in dieser Woche fristgerecht den Antrag im Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten platziert.

Mit dem Förderprogramm „Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten“ stellt der Bund finanzielle Mittel zur Sanierung und Modernisierung kommunaler Sportstätten zur Verfügung. Ziel ist es, den Sport vor Ort zu stärken und zeitgemäße, sichere Bedingungen für Vereine, Schulen und die Bevölkerung zu schaffen. Auch die Stadt Zittau hat – wie viele andere Kommunen – heute ein entsprechendes Projekt eingereicht, um von dieser Förderung zu profitieren und die sportliche Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. Eingereicht wurde das Projekt „Sanierung des Westparkstadions mit Errichtung eines Kunstrasenplatzes“. Der mittel- bis langfristige Bedarf an einer robusten, wetterunabhängigen und energieeffizienten Sportinfrastruktur ist eindeutig: Die Vereine der Stadt, allen voran der ESV Lok Zittau mit seinen zahlreichen Kinder- und Jugendmannschaften sowie der überregional aktive O-SEE Sports e.V., benötigen verlässliche Trainings- und Wettkampfbedingungen. Ebenso steigt der Bedarf an niedrigschwelligen, barrierefreien Bewegungsangeboten für Schulen, Familien, Freizeitsportler*innen sowie Besucher aus dem trinationalen Grenzraum. Die aktuelle Nutzungsintensität zeigt, dass die bestehenden Anlagen den qualitativen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein bauliches Infrastrukturprojekt im Bereich des kommunalen Sportstättenbaus. Kern ist die  Sanierung des bestehenden Westparkstadions sowie die vollständige Erneuerung der Spielfläche durch den Einbau eines modernen, belastbaren Kunstrasensystems.  Ergänzend erfolgt die Sanierung des Sozial/ Nebengebäudes. Ziel des Projekts ist die nachhaltige Verbesserung der sportlichen Nutzbarkeit des Stadions für Vereine, Schulen und Freizeitgruppen. Durch die Umrüstung auf Kunstrasen wird eine deutlich höhere ganzjährige Verfügbarkeit des Platzes erreicht, unabhängig von Witterung und Bodenverhältnissen. Gleichzeitig soll die Qualität der Spiel- und Trainingsbedingungen verbessert und die Sicherheit der Nutzer erhöht werden. Weitere Ziele sind die Reduzierung des Pflegeaufwands, eine langfristige Kosteneinsparung im Betrieb sowie die Stärkung des lokalen Sportangebots. Durch die Modernisierung entsteht ein attraktiver, vielseitig nutzbarer Standort für Trainings- und Wettkampfbetrieb.

Hintergrund: Der Bund stellt in Deutschland 2025 mit einer sogenannten „Sportmilliarde“ eine historische Summe zur Förderung der Sportinfrastruktur bereit. Aufgrund des enormen Sanierungsstaus bei kommunalen Sportstätten – wie Hallenbädern, Sporthallen und Sportplätzen – investiert die Bundesregierung über die nächsten vier Jahre eine Milliarde Euro.