27. Januar 2026

Vier Kommunen starten wegecheck 2026:

Zittau setzt sich im Wettbewerb durch

Auf dem Foto (v.l.n.r.) Jeannette Klotzsch, stellv. Referatsleiterin aus dem Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, Oberbürgermeister Thomas Zenker und Anne Wurm, Mobilitätsmanagerin der Stadt Zittau. Quelle: Wegebund.

Dresden, 27. Januar 2026 – Die Sieger des Teilnahmewettbewerbs stehen fest: Görlitz, Zittau, Marienberg und Burgstädt nehmen am „wegecheck Sachsen 2026“ teil. Heute fiel bei der landesweiten Auftaktveranstaltung in Dresden der Startschuss für die nächste Runde des erfolgreichen Projekts, das 2025 mit dem Deutschen Fußverkehrspreis ausgezeichnet wurde und vom Freistaat Sachsen finanziert wird. Das Projekt setzt auf die aktive Mitgestaltung durch die lokale Bevölkerung, insbesondere von Kindern. 

Regina Kraushaar, Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung gratuliert: „Mit Görlitz, Zittau, Marienberg und Burgstädt gehen vier engagierte Kommunen voran. Die „wegechecks“, die wir mit immerhin 250.000 Euro aus Landesmitteln fördern können, sind wichtig: Verkehrssicherheit, gerade für Fußgänger, ist auch für mein Haus ein bedeutsames Thema. Wenn dann auch noch Kinder und Jugendliche aktiv an dem Prozess beteiligt werden, ist das eine runde Sache.“

Thomas Zenker, Oberbürgermeister von Zittau freut sich: „Ich freue mich, dass unsere engagierte Bewerbung von der Jury honoriert wurde. Mit dem wegecheck arbeiten wir zusammen mit unserer Stadtentwicklungsgesellschaft und der Stadtverwaltung  an einem noch lebenswerteren Zittau. Dafür braucht es attraktive und kurze Wege. Alle Bürgerinnen und Bürger sind jetzt schon eingeladen, beim wegecheck in Zittau mitzumachen.“

Frank Kutzner, Geschäftsführer des wegebunds, sagt: „Herzlichen Glückwunsch an Zittau! Mit dem „wegecheck 2026“ bauen wir auf den Erfahrungen der Pilotphase auf und gehen noch einen Schritt weiter: Wir wollen nun auch digitale Beteiligung in das Projekt integrieren und somit noch mehr Menschen das Mitgestalten ermöglichen.“ 

Bei der Veranstaltung im ImpactHub in der Centrum Galerie Dresden motivierte der Bürgermeister von Moritzburg Jörg Hänisch die Verantwortlichen aus den Gewinnerkommunen mit einer Keynote – Moritzburg hat beim ersten „wegecheck“ mitgemacht und auch schon Maßnahmen umgesetzt. Darüber hinaus stellten sich die Fachleute vor, die im Projekt die Kommunen aus Sicht der Verkehrsplanung und der Beteiligung unterstützen.

Hintergrund: Warum der wegecheck? Der Fußverkehr gewinnt an Bedeutung – doch viele Wege sind noch nicht sicher, barrierefrei oder attraktiv genug. Die „wegechecks“ koordiniert vom wegebund unterstützen sächsische Kommunen dabei, diese Herausforderungen systematisch anzugehen. Durch Begehungen mit Fachleuten und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern werden Schwachstellen erkannt und Lösungen entwickelt, die das Zu-Fuß-Gehen für alle Generationen verbessern.

Mehr Infos unter: https://wegecheck-sachsen.de